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Musikpreis Opus Klassik
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Geiger Daniel Hope kommt zur Preisverleihung im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt.

Gala in Berlin

Opus Klassik für Hope, Lang Lang und Yoncheva

In Berlin wird der Opus Klassik verliehen. Bei der Gala mit prominenten Gästen erhält der Geiger Daniel Hope einen Sonderpreis.

Berlin - Mit einer Gala im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin ist am Sonntag die vierte Vergabe des Opus Klassik gefeiert worden. In den verschiedenen Kategorien waren bereits zuvor die fast 50 Gewinnerinnen und Gewinner benannt worden.

Moderatorin der Gala, die am Abend ab 22.15 Uhr im ZDF-Programm stand, war Désirée Nosbusch. Sie ist Nachfolgerin von Thomas Gottschalk, der die ersten drei Preisvergaben moderiert hatte. Die Auszeichnung wurde im Zuge der Abschaffung der Echo-Preise von Plattenfirmen, Musikverlagen und Konzertveranstaltern aus der Klassikbranche ins Leben gerufen.

Der chinesische Pianist Lang Lang wurde für seine Einspielung der Goldberg-Variationen geehrt. Er gewann den Titel in der Kategorie Bestseller des Jahres. Unter den Ausgezeichneten waren die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva (Sängerin des Jahres) und der polnische Tenor Piotr Beczala (Sänger des Jahres). Die ägyptische Sopranistin Fatma Said gewann den Preis als Nachwuchskünstlerin des Jahres. Auch der Dirigent Marc Albrecht und die Komponistin Olga Neuwirth wurden geehrt. Der Geiger Daniel Hope bekam einen Sonderpreis der Jury für besondere Leistungen.

Die amerikanische Sopranistin Reri Grist (89) bekam einen Opus Klassik als „Würdigung des Lebenswerkes“. Sie sang 1957 in der Urbesetzung der „West Side Story“ von Leonard Bernstein die Rolle der Consuelo. In den 60er Jahren wurde sie mit der Rolle der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“ am Opernhaus Köln als erste afroamerikanische Sängerin festes Ensemble-Mitglied an einem europäischen Opernhaus. dpa

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