+
Freit sich auf den neuen Intendanten Jens Neundorff von Enzberg: Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger.

Jens Neundorff von Enzberg

Intendantenwechsel am Theater Regensburg

Jens Neundorff von Enzberg setzt sich gegen eine "größere Zahl von geeigneten Bewerbern" durch und wagt nun den Sprung vom Staatstheater Braunschweig nach Regensburg.

Jens Neundorff von Enzberg folgt Ernö Weil ab der Spielzeit 2012/13 als Intendant am Theater Regensburg nach. Wie die Stadt mitteilte, habe sich dieser gegen eine „größere Zahl von geeigneten Bewerbern“ durchsetzen können, berichtete der Verwaltungsratsvorsitzende und Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger.

"Ich möchte mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich sehr auf die Stadt Regensburg, ihr Theater und das Theaterpublikum", zitiert die Stadtverwaltung den künftigen Theaterchef in ihrer Mitteilung. Eine Findungskommission hatte sich zuvor einstimmig für den gebürtigen Thüringer ausgesprochen.

1966 in Ilmenau geboren, studierte Neundorff von Enzberg an der Universität Leipzig Musikwissenschaft und an der Theaterhochschule Leipzig Theatermarketing. Nach seiner Tätigkeit als Dramaturg für alle Sparten am Südthüringischen Staatstheater Meiningen wechselte er 1996 als Dramaturg an die Sächsische Staatsoper nach Dresden, wo er auch künstlerischer Leiter der „kleinen szene“ - der experimentellen Bühne der Semperoper - wurde.

Im Jahr 2000 wurde er zum Chefdramaturgen für Musiktheater und Tanz an der Oper Bonn ernannt, wo er auch Mitglied der Theaterleitung war. Hier wurde er zudem mit der künstlerischen Leitung der experimentellen Musiktheaterreihe „bonn chance!“ betraut.

Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Neundorff von Enzberg Operndirektor am Staatstheater Braunschweig. In Regensburg erhofft sich Neundorff von Enzberg „viele interessante thematische Anknüpfungspunkte“. (dapd/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion