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„Monokulturen sind nicht überlebensfähig“, sagt Shermin Langhoff.

Shermin Langhoff

„Das deutsche Theater war, seit es eines gibt, Zukunftsmusik“

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Shermin Langhoff, die Intendantin des Berliner Gorki, redet sich in Rage und in Begeisterung, wenn es um Deutschlands Zukunft geht.

Frau Langhoff, an der Berliner Volksbühne wird gerade verzweifelt nach einer neuen Führung gesucht.
Mein Eindruck ist nicht, dass man verzweifelt sucht. Da ist nirgends Druck drauf. Stattdessen beobachte ich ein allgemeines Aufatmen. Kultursenator Klaus Lederer ist durch das Halten der drei Volksbühnen-Regisseure Castorf, Fritsch und Pollesch in der Stadt an den anderen drei großen Bühnen und der interimistischen Besetzung von Klaus Dörr, einst Geschäftsführer am Maxim Gorki Theater, eine Konsolidierung gelungen, die die Kritik auf allen Ebenen befriedet hat. Die Interimsintendanz ist um eine weitere Spielzeit verlängert worden. Eilig hat es offenbar niemand. Von Verzweiflung weit und breit keine Spur. Nicht einmal Sie, die Medien, scheinen sonderlich scharf auf eine schnelle definitive Besetzung der Volksbühne.

Sie sind eine sehr erfolgreiche Intendantin ...
Es geht mir darum, Räume zu schaffen, in denen die Möglichkeit besteht, sich spielerisch, experimentell mit unserer Gegenwart auseinander zu setzen. Mein Ziel war nicht, ein Theater zu leiten. Ans Gorki-Theater kam ich ja nicht mittels sorgfältiger Planung meinerseits. Auch der damalige Regierende und Kultursenator Wowereit hatte sich nicht für mich entschieden und obwohl der Staatssekretär für Kultur André Schmitz meine Arbeit am Ballhaus beobachtet und mich ins Spiel gebracht hatte, war nicht vorrangiger Gedanke der Politik: So etwas braucht Berlin; dem müssen wir eine größere Bühne geben.

Wie kam es dann doch dazu?
Es war Zufall. Als der damalige Gorki-Chef Armin Petras aus seinem Vertrag ausstieg, weil er fand, mit so wenig Geld ließe sich sein Theater nicht mehr machen, war der Regisseur Nicolas Stemann der Favorit der Politik für die Intendanz des Gorki. Dem langte das Geld aber auch nicht. Die Vorbereitungszeit war mittlerweile auf eine unseriöse Dauer von einem Jahr verkürzt, das Ensemble und damit das Repertoire war komplett aufgelöst. In diesem Moment kam ich ins Spiel. Ich wurde Intendantin, weil ich billig war. In den vergangenen sechs Jahren mussten wir als einziges Staatstheater in Berlin massive Drittmittelakquise betreiben, um unser Programm anbieten zu können. 

Angesichts Ihres Erfolges mit dem Gorki läge es doch nahe, Ihnen eine der größeren Bühnen anzubieten.
Wissen Sie, ich erlebe jetzt in meiner für Berliner Verhältnisse irre kurzen Amtszeit von sechs Jahren mit Thorsten Wöhlert bereits den dritten Kulturstaatssekretär und mit Klaus Lederer den ersten Kultursenator, der die Kultur als Hauptjob macht. Mit beiden haben wir zuverlässige Ansprechpartner in der Politik und Verwaltung, die wir mit Sorgen schnell erreichen und die unsere besondere Arbeit schätzen und fördern, indem sie uns zum Beispiel Projekte wie das Exil-Ensemble aufrechterhalten helfen.

Also alles gut?
Das reicht nicht mehr. Bei den laufenden Haushaltsverhandlungen für 2020 und 2021 geht es schlicht um unsere weitere Existenz. Das weiß der Kultursenator und kämpft für die gesamte Kulturszene der Stadt um die Höhe des Kulturetats. Wir müssen uns darauf verlassen können, zukünftig vom Land Berlin ausreichend gefördert zu werden. Das war am Anfang das Versprechen bei Erfolg von Konzept und Programm.

Sie denken über nichts anderes nach?
Alternativ nehmen wir auch Angebote an für eine größere Bühne mit mehr Möglichkeiten. Aber vergessen Sie nicht, ich bin nicht nur Migrantin und Arbeiterkind, sondern auch eine Frau! Die Wahrscheinlichkeit, dass ich trotz großem Erfolg beim Publikum nicht die Karriere eines Herrn Wilms vom Gorki ins Deutsche Theater oder ein anderes großes Haus werde machen können, liegt bei fast 100 Prozent. Helene Weigel und ihre Nachfolgerin Ruth Berghaus waren hier in Berlin die letzten Intendantinnen eines großen Hauses. Das war das Berliner Ensemble, das war die DDR und es ist bald ein halbes Jahrhundert her.

Sie sind existenziell unterfinanziert?
Ja, das sind wir. Unser Ensemble und künstlerisches Personal ist immer noch schlechter bezahlt, unsere Produktionen müssen – im Vergleich – zum halben Preis und darunter entstehen und existenzielle Teile des Programms basieren auf Drittmitteln. Das Gorki ist trotzdem zum Role-Model geworden. Andere Theater sehen sich heute ihre Ensembles, die Geschichten, die sie erzählen und ihre Spielweisen noch einmal an.

Ein beachtlicher Erfolg.
Wir können aber mehr sein als Modellprojekt und Nachwuchsförderer in der postmigrantischen Kuschelecke. Wir können das neue deutsche Theater und dafür braucht es entsprechende Ressourcen. Gorki, Volksbühne, Schaubühne, Berliner Ensemble usw. Das sind alles Staatstheater. Aber das Deutsche Theater war immer und ist immer noch gewissermaßen das Staats-Staatstheater. Für die Zukunft des Deutschen Theaters nach Ulrich Khuon wäre es mehr als wünschenswert, dass es vorrangiger Gedanke der Politik ist, wie ein Deutsches Theater dieses divers gewordenen Deutschlands aussehen muss und wie es in Europa und der Welt verortet werden könnte. Das geschieht derzeit nicht. 

Auch bei der Volksbühne nicht?
Man muss sich doch Gedanken darüber machen, wer das „Volk“ ist, welche Rolle die Theater in Berlin spielen sollen, wie sie beitragen sollen zur Schaffung einer neuen Identität der Stadt und Ihrer gesamten Bevölkerung. Diese Frage stellt man sich nicht, zumindest nicht im Bezug auf unsere Arbeit. Mein Eindruck ist in Politik und Medien sagen sich viele: Gut, dass es diese Multi-Kulti-Truppe gibt. Schön, dass die das am kleinen Gorki machen. Das ist dann aber auch genug.

Es geht um viel Grundsätzlicheres.
Das deutsche Theater war, seit es eines gibt, Zukunftsmusik. Deutsches Theater gab es lange bevor es Deutschland gab. Das deutsche Theater stritt von Anfang an darum, wie Deutschland aussehen solle. Das Theater lieferte die Narrationen, in denen sich die Nation bildete. Diese Narrationen waren viel umfassender als Bismarcks Reich dann wurde. Welches Deutschland wollen wir? Wie soll es in Zukunft aussehen? Diese Fragen sind doch heute wieder aktuell. Darum sollte es gehen. Und nicht um: Wer macht die Volksbühne, wer das Deutsche Theater, das Gorki usw. Wer sind wir? Welche Geschichten haben wir uns zu erzählen? Darum geht es. Überall in der Gesellschaft. Also auch und umso mehr am Theater. Wir müssen es schaffen, zu werden, die wir sind. Es hat keinen Sinn, werden zu wollen, wer wir einmal waren. Das ist nicht zu schaffen und muss in Mord und Totschlag enden.

Sie sprachen von den Geschichten, die wir einander erzählen.
Das tun wir unentwegt. Das ist notwendig. Aber: Es kommt natürlich doch darauf an, wessen Geschichten erzählt und gehört werden. „Heimat“ wird zurzeit in Großbuchstaben an jede Wand der Republik projiziert. Das bedeutet aber nicht, dass man Mitleid oder gar Solidarität empfindet mit den Menschen, die aus ihrer Heimat hinausgebombt wurden.

Es geht also nicht um Heimat, sondern um „unsere“ Heimat?
Heimat dient den konservativen, rechten und rechtsextremen Kräften dazu, ausgerechnet die Enteigneten und Entrechteten auszuschließen. Aber auch viele liberale Stimmen fahren auf dem Heimat-Ticket, wenn auch integrativ und modern interpretiert. Andrea Nahles möchte den Heimatbegriff nicht den Rechten überlassen, Katrin Göring-Eckardt tritt in fescher Tracht aus der Heimat auf, alle parteinahen Stiftungen veranstalten Heimatabende, bei denen man sich Geschichten aus der Heimat erzählt.

Ist das schlimm?
Dagegen ist wirklich nichts zu sagen. Ich finde es auch stark, wenn Cem Özdemir auf den Tisch haut und erklärt, er lasse sich seine schwäbische Heimat von den Faschos nicht wegnehmen. Das ist alles richtig. Aber am Ende stehen wir, weil wir uns nichts haben wegnehmen lassen wollen, wieder da, mit all dem, von dem wir, völlig zurecht, hatten wegkommen wollen. Mit der Fahne, mit „Deutschland! Deutschland!“ mit den entsprechenden Haarschnitten und der alten Zackigkeit. Mit den sexistischen Witzen übers dritte Geschlecht.

Aber gibt es nicht Dinge, die wir uns nicht wegnehmen lassen dürfen?
Vor allem eines: Wir dürfen uns die Empathie nicht wegnehmen lassen für die, die anders aussehen. Wir Nicht-Autochthonen erleben gerade, dass der Angriff auf unsere Leben nur sehr wenigen ein Problem ist. Noch weniger sind es unter denen, die dazu da sind, unsere Verfassung zu schützen. Rassismus wird nicht bestraft. Der sogenannte NSU-Prozess hat weder die Taten, noch deren Hintergründe wirklich aufgeklärt.

Deutschland in der Rassismus-Falle?
Der Landtag in Sachsen-Anhalt hat gerade durch eine Koalition der Enthaltung von CDU, SPD und Grünen einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Todesumstände von Oury Jalloh abgelehnt. In Dresden beobachteten wir zuletzt, wie von einer Koalition von CDU, FDP und AfD offene, freie, alternative Projekte – vom Jugendzentrum mit Sozialarbeit bis zur freien Theatergruppe – abgeschafft werden. Wenn so das neue Deutschland aussehen soll!

Und das Maxim Gorki Theater?
Die ersten Angriffe auf das Gorki startete in unserem ersten Jahr Frank Henkel (CDU), der damalige Innensenator Berlins. Er veröffentlichte in einem Kommentar im „Tagesspiegel“ seine Vermutung, dass die Verlagerung der Berliner Mauerkreuze an die europäischen Außengrenzen – eine Aktion des Zentrums für Politische Schönheit – eine kriminelle Handlung darstellte. Er vermutete weiter, dass ich als Intendantin des Gorki in diese angeblich kriminelle Handlung verstrickt sei. Statt den Vorgang als Innensenator untersuchen zu lassen, diffamierte er lieber. Heute würde er twittern.

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Henkel ist weg. Langhoff ist da.
Da habe ich Glück gehabt, dass er sich noch ganz andere Klöpse geleistet hat. Insbesondere in Berlin habe ich keine Angst vor der AfD, ich fürchte auch nicht die zwanzig Prozent der deutschen Bevölkerung, die für völkische Propaganda anfällig sein mögen. Ich fürchte die konservativen und liberalen Kräfte, die, statt sich ihr entgegenzustellen, zu Koalitionären werden wie in Dresden oder Sachsen-Anhalt. Die erst nach Jahrzehnten der Ignoranz einsetzende Politik der Integration durch Partizipation führte erst in der vergangenen Dekade zu sichtbaren Beteiligungsprozessen auch in Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft. Sie wird jetzt, wie schon in den USA erlebt, diffamiert als Minderheiten- und Identitätspolitik. Viele nehmen Abstand vom Ideal einer offenen demokratischen Gesellschaft und ignorieren das Zusammenspiel unterschiedlicher Diskriminierungen wie sozioökonomischer Klasse, Herkunft und Geschlecht. Was als Identitätspolitik abgetan wird, ist eine soziale Frage, die uns alle angeht.

Und das Theater?
Auch das großartige deutschsprachige Theater mit seinen großartigen Intendanten hat über Jahrzehnte die Einwanderungsgesellschaft ignoriert und war sich selbst genug. Nach einer kurzen Phase der unumgänglichen Anerkennung unserer Arbeit und den folgenden marktüblichen Gesetzen, dass die großen Labels den kleinen Labels die Bands wegkaufen, erleben wir neben dem Konkurrenzverhalten der Branche auch einen Backlash mit Angriffen auf unsere Arbeit, bei der sich, wenn auch nicht aus denselben Gründen, Jongen von der AfD und Stegemann von #Aufstehen im selben Boot befinden.

Ist das Theater bedroht?
Bedroht? Nein – im Vergleich zu anderen Ländern sind wir in einer komfortablen Situation. Aber an vielen Stellen bemerkt man, wie sich der Druck auf die Kunst erhöht: Politisch und ökonomisch. Oft nicht hinreichend begründete Parlamentarische Anfragen, Forderungen nach Subventionskürzungen bis hin zu Strafanzeigen gegen unliebsame Künstler und Institutionen sind seit dem Einzug der AfD in die Parlamente an der Tagesordnung. Sie stellen die Freiheit der Kunst und damit unsere Verfassung öffentlich infrage.

Ist das alles?
Vieles findet oft unbemerkt von der Öffentlichkeit statt. Diese erfährt nämlich nichts vom Mobbing zwischen den Institutionen. Manchmal poppt etwas davon auf. Zum Beispiel, wenn die Bundeszentrale für politische Bildung, Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit – auf Druck des Innenministeriums – als Redner wieder ausladen soll. Die Leute von der AfD reden vom Gorki als einer „linksversifften Multikulti-Truppe“. Das machen die anderen Parteien nicht, könnten aber über den Umweg der Verwaltung zu Koalitionären werden wie in Dresden und Sachsen-Anhalt. Da nunmehr in nahezu allen politischen Beiräten von sämtlichen öffentlichen Stiftungen und Förderinstitutionen die AfD sitzt und aktiv mitgestaltet, auch durch Besetzung von Fachjurys, ist die Arbeit von kritischen KünstlerInnen und Kulturinstitutionen, die auf Projektförderungen angewiesen sind, bedroht.

Diversität wird als Uneinigkeit interpretiert. Einheit soll entstehen durch die Abschaffung des anderen. Dagegen stemmt sich die Arbeit des Gorki.
Das ist unsere Raison d’Être. Unsere bloße Existenz, die Zusammensetzung des Ensembles, der Spielplan, belegen schon, dass die Einheit – zum Beispiel einer Aufführung – erarbeitet werden muss. Immer wieder neu. Ich möchte auf die kleine Utopie unserer winzigen Theatergemeinschaft jetzt gar nicht eingehen. Aber natürlich belegen wir, wie produktiv Heterogenität, Diversität sein kann. Wir erfahren sehr genau, wie konfliktreich die Wege zum fertigen Projekt sind. Wir müssen Prozesse entwickeln, in denen diese Konflikte ausgetragen werden können, in denen die unterschiedlichen Blicke auf die Welt fruchtbar gemacht werden können für unsere Arbeit, für die Zuschauer.

Für die Gesellschaft …
Darum geht es. Wir müssen Konflikte als Chance begreifen. Sie sind nicht negativ. In ihnen und durch sie erkennen wir unsere Lage besser. Das ist so. Draußen in der Welt und bei uns im Theater. Kommen Sie ins Gorki, sehen Sie sich „Common Ground“ von Yael Ronen an. Da geht es um den Jugoslawienkonflikt. Es gibt einen Krieg und sechs verschiedene Wahrnehmungen von ihm. Aber Sie werden da sitzen und begreifen: Unser „Common Ground“ ist inzwischen die ganze Welt, inklusive der Atmosphäre. In unseren Stücken geht es immer darum: Wie lernen wir mit Verschiedenheit, unterschiedlichen Ansichten, Geschichten und Zugehörigkeiten umzugehen? Wie können wir sie nutzen für eine gemeinsame Zukunft? Monokulturen sind nicht überlebensfähig. Wir denken heute, es ginge nur darum, friedlich miteinander auszukommen. Das ist wichtig. Aber ich glaube, wir erreichen das nicht, indem wir uns nur auf einen Minimalkonsens, Grundwerte oder Ähnliches verständigen. Wir müssen einander beflügeln, vorantreiben.

Jeder jeden?
Wir haben keine andere Wahl. Wir müssen ausgehen von den Menschen, die hier sind. Die sind Deutschland. Dazu gehören u.a. etwa fünf Millionen aus muslimischen Ländern. Wer von Demokratie redet, für den kann es nicht die Option geben, die wieder loszuwerden. Auch die Strategie, einfach so zu tun, als wären die nicht da, würde uns demnächst noch größere Probleme bescheren.

Vorausschau ist nicht gerade eine Stärke der Politik.
Auch sonst nicht. Als ich vor fünfzehn Jahren anfing, war nur deutsches Theater richtiges Theater. Alles andere war Sozialarbeit. In der Generation davor war das anders. Als man zu Fassbinder sagte, warum er mit „Katzelmacher“ schon wieder einen Film über Kanaken mache, antwortete er: „Das ist kein Film über Kanaken. Das ist ein Film über Deutschland.“ Wer von den heutigen autochthonen Künstlern hat diesen Blick auf unser Land? Wir müssen die Perspektiven wechseln. Wir müssen mit den Augen des anderen sehen lernen. Ich und andere haben das als Einwandererkinder getan. Ich weiß, dass das manchmal weh tut. Man verrät Vorstellungen, mit denen man aufgewachsen ist. Aber es geht. Kritik ist immer beides: Kritik an der Macht und an einem selbst. Das müssen wir üben, üben, üben.

Zur Person

Shermin Langhoff wurde 1969 in der türkischen Stadt Bursa geboren. Im Alter von neun Jahren kam sie zu ihrer Mutter nach Deutschland, die in Nürnberg arbeitete. Im Anschluss an ihre Schulzeit arbeitete sie einige Jahre in der Verlags- und Filmbranche. In Nürnberg rief sie das Filmfestival Türkei/Deutschland ins Leben, dabei brachte sie türkischstämmige Künstler aus ganz Deutschland zusammen. In Berlin gründete Langhoff 2003 das deutsch-türkische Kulturbüro „KulturSprünge“, ein Jahr später veranstalte sie das Filmfest „Europe in Motion“.

Theatererfahrungen sammelte sie an den beiden Berliner Bühnen Hebbel am Ufer (HAU) sowie Ballhaus Naunynstraße.

Zur Intendantin des Berliner Maxim-Gorki-Theaters wurde sie 2013 berufen. Jeweils in den beiden darauffolgenden Jahren wurde die Bühne zum Theater des Jahres gewählt. Im Jahr 2016 wurde Langhoff mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet.

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