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Anoushka Shankar
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Die britisch-indische Sitar-Spielerin Anoushka Shankar in der Elbphilharmonie in Hamburg.

Sitar-Virtuosin

Anoushka Shankar hat inniges Verhältnis zu ihrem Instrument

Langhalslaute Sitar kann für die in London lebende Künstlerin mehr als eine Rolle einnehmen. Welche das sind, verriet sie am Rande des Reflektor-Festivals in Hamburg.

Hamburg - Die in London lebende Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar (40) hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Instrument. „Die Sitar ist mal Kind, mal Liebhaber oder auch mal Eltern“, sagte Anoushka Shankar am Freitag in Hamburg.

Derzeit steht die siebenfach Grammy-nominierte Künstlerin mit ihrem Instrument, der Langhalslaute Sitar, beim Reflektor-Festival in der Elbphilharmonie auf der Bühne.

Das noch bis zum 7. November dauernde Festival prägt sie nicht nur durch ihr Spiel, sondern auch als Kuratorin eines vielfältigen Programms zwischen Tradition, Jazz, Film, Tanz und elektronischer Musik in einem Late-Night-Programm. „Es ist gerade eine musikalisch sehr reiche Zeit in Indien. Da passiert unheimlich viel - vor allem in den großen Städten“, erzählt Shankar. Die traditionelle indische Musik sei allzeit präsent, aber eine junge Musikergeneration erweitere sie mit globalen Einflüssen. Die beobachte sie intensiv auch an ihrem Wohnort London.

Lesen Sie hier unser Interview mit Jazz-Schlagzeuger Wolfgang Haffner.

Shankar ist eine Weltbürgerin. Ihre musikalische Heimat ist die klassische indische Musik, aber auch ihr Aufwachsen in der Diaspora - in den USA und in England - haben sie geprägt. Ihr 2012 gestorbener Vater, der bekannte Komponist und Musiker Ravi Shankar, sei noch immer sehr präsent in ihrem Leben, berichtete sie weiter. „Ich habe ihn bei seinem täglichen Spiel immer gern beobachtet. Seine wichtigste Lektion war vielleicht die, dass man nie alles wissen kann, weil das Spiel sich unendlich weiterentwickelt.“ dpa

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