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Die Boote aus Flechten im Teich von Wittenberg stehen für Hoffnung und Scheitern.

Lutherstadt Wittenberg

Symbolische Flüchtlingsboote werden zu Masken

Bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg erinnern sie an die Geflüchteten, nun sollen die symbolischen Flechtboote zu Masken umgestaltet werden.

Die symbolischen Flüchtlingsboote auf einem Teich bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg werden in den kommenden Wochen künstlerisch verändert. Bis zum 13. August werde der Leipziger Künstler Viktor Sobek gemeinsam mit Studenten aus neun Ländern die Kunstinstallation zu großen Masken umgestalten, teilte der Verein Reformationsjubiläum 2017 am Sonntag in Wittenberg mit. Zum Einsatz sollen Gips, Pappmaché, Kleister, Draht und viel Farbe kommen.

Die Flechtboote auf dem Schwanenteich im Wittenberger Zentrum waren von Studenten der Fachhochschule Salzburg entworfen worden – die gerippeähnlichen Gebilde schwimmen teils, teils sind sie untergegangen – sie sollen Zeichen sein für Hoffnung und Scheitern.

Die Weltausstellung zu 500 Jahren Reformation in Wittenberg ist noch bis 10. September zu sehen mit Angeboten von 80 Ausstellern, Kunstausstellungen und Installationen in der gesamten Innenstadt. (dpa)

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