Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Streit um "Tagesschau"-App

"Sonderleistungen passen nicht zum Auftrag"

Für einige Nutzer von sogenannten Smartphones möchte die ARD die Tagesschau kostenlos als Anwendung anbieten. Das ruft die Politiker auf den Plan: Sie wollen das Geld der Gebührenzahler nicht dafür nutzen lassen.

Hamburg. Im Streit um die geplante kostenlose "Tagesschau"-Anwendung für Smartphones (App) fordern Politiker jetzt einen Mediengipfel der Bundesländer. "Es muss sofort Expertenberatungen geben, damit der Wettbewerb im Medienmarkt gestärkt wird. Wir sollten einen Mediengipfel der Ministerpräsidenten zu dem Thema machen", sagte der CDU-Medienexperte Wolfgang Börnsen der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP, kündigte an: "Wir werden die Frage der Gebührenfinanzierung zu einem Schwerpunktthema 2010 machen."

Bayerns Medienminister Siegfried Schneider (CSU) sagte dem Blatt: "Wieso sollen alle Gebührenzahler ein Angebot finanzieren, das nur Wenige tatsächlich nutzen? Die ARD hat die Gebührengelder zum Nutzen aller Zuschauer zu verwenden. Sonderleistungen nur für einen kleinen Kundenkreis passen nicht zum allgemeinen Informationsauftrag!"

ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke hatte das für das erste Quartal 2010 geplante Angebot am Mittwoch gegen massive Kritik verteidigt. Die ARD wolle mit der Gratis-App ausschließlich bereits vorhandene Inhalte ihrer Nachrichtensendungen anbieten. Dies verstoße nicht gegen das Medienrecht, es würde dafür auch kein zusätzliches Geld ausgegeben. "Bild" und "Welt" bieten seit Anfang Dezember als erste in Deutschland eigene Apps gegen eine monatliche Gebühr an. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare