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Szene aus dem Spielfilm "Schindlers Liste", 1993. Oskar Schindler, hier gespielt von Liam Neeson, holte jüdische Menschen als Zwangsarbeiter in seine Fabrik - und entzog sie so dem Zugriff durch die Nazis.
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Szene aus dem Spielfilm "Schindlers Liste", 1993. Oskar Schindler, hier gespielt von Liam Neeson, holte jüdische Menschen als Zwangsarbeiter in seine Fabrik - und entzog sie so dem Zugriff durch die Nazis.

Holocaust-Gedenkstätte

Schindlers Fabrik soll Gedenkstätte werden

Der Unternehmer Oskar Schindler rekrutierte im Zweiten Weltkrieg jüdische Menschen als Zwangsarbeiter - und rettete sie so vor dem Abtransport in nationalsozialistische Vernichtungslager. Nun soll seine Fabrik im tschechischen Brnenec eine Gedenkstätte werden. Die Finanzierung ist unklar.

Das aus dem Film «Schindlers Liste» einer größeren Öffentlichkeit bekannt gewordene Fabrikgebäude im tschechischen Brnenec (Brünnlitz) soll eine Holocaust-Gedenkstätte werden. Der Stiftungsfonds Soa (Schoah) habe das seit Jahren verfallende Gebäude gekauft und bemühe sich nun um die Finanzierung des Projekts, zitierte das Internetportal Novinky.cz am Montag den Fondsgründer Jaroslav Novák.

«Unser Hauptziel ist es zunächst, das Gebäude und das ganze Lager wieder in seinen ursprünglichen historischen Zustand zu bringen, auch mitsamt den Wachtürmen und dem Lazarett», erklärte Novak. Er sei optimistisch, öffentliche Förderungen für das Projekt zu bekommen, weil das renovierte Gebäude auch zu einem Touristenmagneten werden könnte.

Der Unternehmer Oskar Schindler hatte 1944 seine Fabrik mit über tausend jüdischen Zwangsarbeitern aus dem polnischen Krakau in seine ursprüngliche Heimat Brünnlitz verlegt. Indem er vom Abtransport in nationalsozialistische Vernichtungslager bedrohte Juden zu kriegswichtigen Arbeitskräften für seine Fabrik erklärte, rettete er ihnen das Leben. (dpa)

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