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Die Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp stellte das Programm des Festivals vor.
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Die Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp stellte das Programm des Festivals vor.

Kulturfestival

Ruhrtriennale mit neuer Intendantin

Kohle war gestern, Kunst und Theater sind heute. Das Ruhrgebiet wandelt sich, dafür steht seit vielen Jahren die Ruhrtriennale.

Mit der Deutschlandpremiere von „The Head and the Load“ von William Kentridge startet das Kulturfestival Ruhrtriennale am 9. August in die erste Spielzeit unter der neuen Intendantin Stefanie Carp.

Das vor wenigen Wochen in London uraufgeführte Stück sei eine bildgewaltige und alle Genregrenzen sprengende Produktion, die sich mit der Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg auseinandersetze, sagte Carp am Mittwoch bei der Auftaktpressekonferenz in Bochum. Aufgeführt wird die Kreation aus Musiktheater, Tanz und Bildender Kunst in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg Nord.

Bis zum 23. September sind 33 Produktionen und Projekte geplant. Unter den Spielorten sind wieder zahlreiche stillgelegte Industrieanlagen im Ruhrgebiet wie etwa ein Stahlwerk und eine Zeche.

Der Regisseur Christoph Marthaler ist in diesem Jahr „Artiste associé“ der Ruhrtriennale. Seine Produktion „Universe, Incomplete“ wird am 17. August in der Jahrhunderthalle Bochum uraufgeführt. Der „Musiktheater-Kreation“ liegt ein unvollendetes Werk des amerikanischen Komponisten Charles Ives (1874-1954) zu Grunde. „Wir improvisieren zur Musik von Ives in dieser riesigen Halle“, sagte Marthaler. „Das ist ein Wagnis.“

Nachträglich in das Programm wurde eine Podiumsdiskussion zum Thema „Freedom of Speech/Freiheit der Künste“ aufgenommen, die von Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert moderiert wird. Intendantin Carp war in den vergangenen Wochen wegen der Einladung der israelkritischen Band Young Fathers scharf kritisiert worden. Nach einigem Hin und Her hatte die schottische Band ihre Teilnahme schließlich abgesagt. (dpa)

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