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Das World Wide Web wird von vielen Deutschen genutzt: Fast 70 Prozent sind einer Studie zufolge "online".
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Das World Wide Web wird von vielen Deutschen genutzt: Fast 70 Prozent sind einer Studie zufolge "online".

Studie

70 Prozent der Deutschen sind online

Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen einer Umfrage nach das Internet. Damit sind in Deutschland rund vier Prozent mehr Menschen online als im Jahr 2008, teilte die Initiative D21 mit.

Berlin. Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen nach einer repräsentativen Umfrage inzwischen das Internet. Damit sind in Deutschland rund vier Prozent mehr Menschen "online" als im Jahr 2008, teilte die Initiative D21 am Dienstag (30. Juni) in Berlin mit.

Den Spitzenplatz belegt Bremen (74,2 Prozent), das Berlin auf Platz zwei verdrängte. Neben den drei Stadtstaaten - Bremen, Berlin, Hamburg - haben Baden- Württemberg und Hessen bei der Internet-Nutzung die Nase vorn. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (60,7 Prozent), Mecklenburg- Vorpommern und Thüringen, heißt es im (N)Onliner-Atlas.

Damit hat das Internet in Deutschland eine rasante Entwicklung genommen. Zu Beginn der repräsentativen Befragungen im Jahr 2001 nutzten es erst 37 Prozent der Bevölkerung. Bis heute hat sich die Zahl fast verdoppelt. Für die jüngsten Ergebnisse hat die Initiative D21 zwischen März und Mai 2009 rund 30 700 Menschen ab 14 Jahren telefonisch nach ihren Netz-Gewohnheiten befragt.

Die meisten Internetnutzer in Deutschland gehen laut der Studie über einen DSL-Anschluss online. 61,5 Prozent der Onliner nutzen diese Zugangsart. Erst mit großem Abstand folgen die Alternativen ISDN-Anbindung (13,9 Prozent), analoges Modem (9,6 Prozent) und Kabelanschluss (4,7 Prozent). Lediglich 1,7 Prozent der Internetnutzer verwenden zum Surfen einen mobilen Online-Zugang.

Insgesamt nutzen der Studie zufolge 66,9 Prozent der Onliner einen Breitbandanschluss. Gemessen an der Gesamtbevölkerung sind dies 46,2 Prozent und somit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Breitbandnutzung ist demnach der "entscheidende Faktor" und "Treiber" für das absolute Wachstum bei der Internetnutzung um 4,0 Prozent, heißt es. Dieses werde zu 90 Prozent durch diesen getragen.

Obwohl der DSL-Anschluss nach wie vor am weitesten verbreitet ist, hat sich der Studie zufolge der Kabelanschluss als "feste Größe" bei den Internetzugangsformen etabliert - sein Anteil stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte. Der mobile Internetzugang legte um 0,3 Prozentpunkte zu, während die schmalbandigen Zugangsformen ISDN und Analogmodem weiter an Attraktivität und Marktanteilen einbüßten.

Beim "Surfen" zeigt sich noch immer eine starke Abhängigkeit vom Lebensalter. Bis zum 40. Lebensjahr nutzen bis zu 95 Prozent der Befragten das Internet. Zwischen 40 und 50 Jahren sind es 67 bis 81 Prozent. Ab 60 Jahren geht nur noch knapp die Hälfte der Bundesbürger ins Netz, ab 70 Jahren nur noch ein Fünftel. Allerdings holt die Generation 60 plus auf: Im Vergleich zu 2008 gingen sieben Prozent mehr Senioren "online". In allen Altersgruppen nutzen Männer mit 76 Prozent das Internet häufiger als Frauen mit 62 Prozent.

In Europa nimmt Deutschland mit diesen Werten einen Mittelplatz ein. Spitzenreiter bleibt Island mit 90 Prozent Internet-Nutzern. In der EU liegen Schweden (88 Prozent) und die Niederlande (87 Prozent) vorn. Dagegen gibt es in Rumänien nur 29 Prozent "Onliner", in Bulgarien sind es 35 Prozent, in Griechenland 38 Prozent. Damit bleibe Europa "digital gespalten", heißt es in der Analyse.

Die Initiative D21 ist ein Verein mit etwa 200 Mitgliedsfirmen und -organisationen. Nach eigenen Angaben ist sie "Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft". (dpa)

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