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Vor jedem Besuch im Internet sollten Verbraucher die Tarife überprüfen, denn Provider informieren nicht immer ausreichend über die Kosten.

Internet-by-Call

Preiserhöhungen oft ohne Ankündigung

Die Verbraucherzentrale rät bei jedem Netzbesuch das Entgelt der Internet-by-Call-Angebote zu überprüfen. Andernfalls könne man schnell Opfer von Tarif-Fallen werden.

Leipzig (ddp) - Wer sich über ein analoges Modem oder eine ISDN-Karte ins Internet einwählt, kann mit bestimmten Vorwahlen Kosten sparen. Wichtig ist allerdings, möglichst bei jedem Netzbesuch das Entgelt dieser Internet-by-Call-Angebote zu überprüfen. Andernfalls könne man schnell Opfer von Tarif-Fallen werden, teilt die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig mit.

Ihr zufolge suchen immer mehr Internetnutzer den Rat der Verbraucherschützer, weil sie "exorbitant hohe Rechnungen" für ihre Internetnutzung über analoges Modem oder ISDN-Karte mit Sparvorwahlen erhielten. Dabei hatten die verwunderten Verbraucher weder die Einwahldaten verändert noch ihre Surfzeit gravierend ausgedehnt.

Den Angaben zufolge ändern manche Provider die Preise für ihre Internet-by-Call-Angebote drastisch, ohne dies dem Kunden hinreichend anzuzeigen. Die Verbraucherzentrale rät Nutzern, zu Beginn jeder Internetsitzung zunächst auf der Anbieter-Website nachzuschauen, ob sich die Konditionen der genutzten Einwahlverbindung verändert haben.Darüber informierten die Anbieter nämlich in der Regel auf ihrer Website.

Wer eine überhöhte Rechnung bekommen hat, sollte Widerspruch einlegen. Denn nicht selten sei das Vorgehen der Anbieter juristisch angreifbar, heißt es.

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