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Preis für Arbeiten zu Konkreter Kunst

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Der Künstler wurde 1926 im französischen Cholet geboren und gehört zu den herausragenden Vertretern dieser Kunstrichtung in Frankreich. Am 17. November soll Morellet die Auszeichnung in Würzburg entgegennehmen.

Würzburg. Ein erstmals in diesem Jahr ausgelobter und mit 15.000 Euro dotierter Kunstpreis der Stadt Würzburg geht an den zeitgenössischen Künstler François Morellet. Das teilte das Museum im Kulturspeicher mit.

Der "Preis Peter C. Ruppert für Konkrete Kunst in Europa" ist nach dem Spender und Berliner Kunstsammler Peter C. Ruppert benannt, dessen Sammlung in dem Würzburger Museum seit sechs Jahren zu sehen ist. Die Schau zählt zu den bedeutendsten ihrer Art. Zu ihr gehören Werke von Josef Albers, Victor Vasarely, Max Bill und Richard Paul Lohse.

Der Preis wird künftig alle drei Jahre an international bedeutende Vertreter der Konkreten Kunst vergeben. Am 17. November soll Morellet die Auszeichnung in Würzburg entgegennehmen. Der Künstler wurde 1926 im französischen Cholet geboren und gehört zu den herausragenden Vertretern der Konkreten Kunst in Frankreich.

"In seinen Bildern, Plastiken und Installationen hat er wesentlichen Prinzipien der Konkreten Kunst eine eigene Prägung gegeben", hieß es. Morellet gehöre zu den ersten, die Zufallsverfahren in ihre Kunst einbracht hätten, um die Methoden der Bildentstehung weitgehend von der subjektiven Künstler-Handschrift zu lösen. (dpa)

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