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Palm-Chef Ed Colligan in Las Vegas.
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Palm-Chef Ed Colligan in Las Vegas.

iTunes-Software

Palm gibt im Kleinkrieg mit Apple nach

Der Apple-Konkurrent Palm gibt im Kleinkrieg um die iTunes-Software nach. Die neue Version des Smartphone Palm Pre kann nicht mehr auf das Programm zugreifen und sich synchronisieren.

Sunnyvale. Der Apple-Konkurrent Palm gibt im Kleinkrieg mit dem iPhone-Hersteller nach. Die neue Version der Software für das Smartphone Palm Pre werde nicht mehr mit dem Apple-Programm iTunes zusammenarbeiten, erklärte Palm am Mittwoch in Sunnyvale (US- Bundesstaat Kalifornien).

Die populäre iTunes-Software wurde von Apple auf den Markt gebracht, um Musikstücke und Videos vom PC auf einen iPod-Player oder ein iPhone zu bringen. MP3-Player anderer Hersteller können nicht mit der iTunes-Software synchronisieren. Das Palm-Handy täuschte bei der Anmeldung vor, ein Apple-Gerät zu sein, und konnte damit die Medieninhalte mit iTunes abgleichen.

Daraufhin modifizierte Apple seine iTunes-Software, um den iPhone-Konkurrenten wieder auszusperren. In der vergangenen Woche hatte sich das Gremium zur Standardisierung der technischen Schnittstelle USB (USB Implemeters Forum) vom Vorgehen von Palm distanziert.

Der Palm Pre erscheint nun auf dem Desktop des PC wie eine externe Festplatte und kann durch das einfache Kopieren der Mediendateien mit Songs und Videos bestückt werden. Auf dem Pre laufen auch die Stücke, die im iTunes Store von Apple gekauft wurden, solange diese nicht mit einem Apple-spezifischen Kopierschutz versehen sind. Die überwiegende Mehrheit der Inhalte in iTunes wird inzwischen aber ohne "Digital Rights Management" angeboten.

Der Palm Pre gilt als ernster Herausforderer für Apples iPhone. Das Anfang Juni in den USA gestartete Gerät ist der Hoffnungsträger des einstigen Taschen-PC- und Smartphone-Pioniers Palm. Bislang ist Apples neues iPhone 3GS beim Absatz jedoch bei weitem überlegen. In Deutschland wird der Palm Pre am 13. Oktober beim Mobilfunkprovider O2 auf den Markt kommen und ohne Netzsperre ("Netlock") angeboten werden. (dpa)

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