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Bisher finden sich sechs Aussagen inklusive Faktencheck auf der Homepage, davon zwei unter der Rubrik "Stimmt" ? eine von Cem Özdemir (Grüne) und Frauke Petry (AfD).
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Bisher finden sich sechs Aussagen inklusive Faktencheck auf der Homepage, davon zwei unter der Rubrik "Stimmt" ? eine von Cem Özdemir (Grüne) und Frauke Petry (AfD).

"Stimmtdas.org"

Neues Faktencheck-Portal prüft Politiker-Aussagen

Ein neues Faktencheck-Portal ist online: Auf der Internetseite "stimmtdas.org" werden öffentliche Aussagen von Spitzenpolitikern sämtlicher Parteien einer Prüfung unterzogen.

Ein neues Faktencheck-Portal ist online: Auf der Internetseite „stimmtdas.org“ werden öffentliche Aussagen von Spitzenpolitikern sämtlicher Parteien einer Prüfung unterzogen, wie die Initiative aus Berlin am Dienstag mitteilte. Das Projekt sei ehrenamtlich organisiert und setze sich aus Journalisten, Wissenschaftlern und Kreativen zusammen. „stimmtdas.org“ richte sich vor allem an junge, politisch interessierte Leser, die ihre Informationen überwiegend aus den sozialen Medien beziehen.

Den Angaben zufolge recherchiert das Faktencheck-Team zusätzlich Zahlen, Daten und Statistiken, mit denen die Aussagen von Bundespolitikern bestätigt oder widerlegt werden. Auf der Homepage sind die Behauptungen kategorisiert in „Stimmt“, „Stimmt überwiegend“, „Stimmt eher nicht“, „Stimmt nicht“ und „Scharlatanerie“.

Bisher finden sich sechs Aussagen inklusive Faktencheck auf der Homepage, davon zwei unter der Rubrik „Stimmt“ – eine von Cem Özdemir (Grüne) und Frauke Petry (AfD). Die Behauptung der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel, dass mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute und alleinstehende Männer seien, „stimmt nicht“ laut den Faktencheckern. Die Rubrik „Scharlatanerie“ ist bisher leer.

Aussagen von Cem Özdemir und Frauke Petry werden geprüft

Man verfolge das „Ziel, zu mehr Klarheit, Wahrheit und Transparenz in aktuellen politischen Debatten beizutragen“, heißt es von der Initiative. Gerade in Wahlkampfzeiten würden Fakten nicht selten losgelöst vom Kontext dargestellt: „vereinfacht, überspitzt, dramatisiert oder schlichtweg falsch.“ Das Projekt wolle den politischen und gesellschaftlichen Dialog mit fundierten Fakten unterfüttern und verbessern. (epd)

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