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Und noch ein Gewinner: Das Foto zeigt Ian Fisher (links), einen Teenager, der in die US-Armee eingetreten ist beim Drill. Es gehört in eine Serie des Fotografen der Denver Post, Craig Walker, der den Pulitzer Preis 2010 für Reportage-Fotografie gewonnen hat.
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Und noch ein Gewinner: Das Foto zeigt Ian Fisher (links), einen Teenager, der in die US-Armee eingetreten ist beim Drill. Es gehört in eine Serie des Fotografen der Denver Post, Craig Walker, der den Pulitzer Preis 2010 für Reportage-Fotografie gewonnen hat.

Pulitzer-Preis

Nachrichtenportal im Netz ausgezeichnet

Das Zeitalter des Internet hat nun auch die Pulitzer-Preisverleihung erreicht: Mit dem gemeinnützigen Nachrichtenportal "ProPublica" wurde erstmals ein Online-Medium mit dem US-Journalistenpreis ausgezeichnet.

Das Zeitalter des Internet hat nun auch die Pulitzer-Preisverleihung erreicht: Mit dem gemeinnützigen Nachrichtenportal "ProPublica" wurde am Montag erstmals ein Online-Medium mit dem begehrten US-Journalistenpreis ausgezeichnet. Sieger war dieses Jahr die "Washington Post", die mit vier Preisen einen mehr als ihre Rivalin "New York Times" erhielt. Der "National Enquirer" ging entgegen den Erwartungen leer aus.

Die im Juni 2008 gegründete Online-Publikation "ProPublica" betreibt nach eigenen Angaben "investigativen Journalismus zu gesellschaftlich relevanten Themen". In New York unterhält sie eine Redaktion mit 32 Journalisten. Ihre Autorin Shari Fink teilt sich nun den Pulitzer-Preis für Enthüllungsjournalismus mit dem Magazin der "New York Times" für ihre gemeinsame Reportage über ein Krankenhaus in New Orleans nach dem Hurrikan "Katrina". Reine Online-Medien sind erst seit vergangenem Jahr für den renommierten Preis zugelassen.

Die "New York Times", mit fünf Preisen die Siegerin im vergangenen Jahr, erhielt am Montag in der New Yorker Columbia-Universität nur noch zwei weitere Auszeichnungen in der Kategorie Inlandsberichterstattung über die Gefahr von Handys am Steuer sowie in der Kategorie Hintergrundinformationen für eine Artikelserie über Nahrungsmittelsicherheit.

Die "Washington Post" räumte in den den Kategorien Auslandsberichterstattung, Kommentare, Kulturkritik und Magazin ab. Ausgezeichnet wurde unter anderem ihre Geschichte über Eltern, die ihre Kinder im Auto vergaßen und nun mit der Schuld an deren Tod leben müssen.

Als einer der Favoriten für die diesjährigen "Oscars" im Journalismus galt auch das Boulevard-Blatt "National Enquirer", das die außereheliche Affäre des ehemaligen Präsidentschaftsbewerbers der Demokraten, John Edwards, aufgedeckt hatte. Obwohl die Affäre Edwards' politische Karriere praktisch beendete, ging das Blatt leer aus.

Der Pulitzer-Preis wird seit 1917 verliehen. Er ist die wichtigste Auszeichnung für Journalisten in den USA, hat aber auch eigene Kategorien für literarische Werke, Theater und Musik. (afp)

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