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+++Meister-Eckhart-Preis für Amitai Etzioni+++Caroline-Neuber-Preis für Choreografin Sasha Waltz+++Uni Oldenburg erhält Bibliothek von Karl Jaspers+++Gernhardt-Förderpreis zum zweiten Mal ausgelobt+++

Meister-Eckhart-Preis für Amitai Etzioni

Der deutschstämmige US-Soziologe Amitai Etzioni erhält am

9. Dezember den mit 50000 Euro dotierten Meister-Eckhart-Preis. Der 80-jährige Professor der George-Washington-Universität trete in seinem Lebenswerk unbeirrbar für Moral und Ethik in Politik und Gesellschaft ein, erklärte die Identity Foundation in Düsseldorf. Der 1929 als Werner Falk in Köln geborene Etzioni floh in den 30er Jahren mit seiner Familie nach Palästina. Die Laudatio bei der Preisverleihung an der Universität Köln hält der Philosoph und Soziologe Axel Honneth. Bisherige Preisträger waren der Philosoph Richard Rorty und der Ethnologe Claude Levi-Strauss. ( epd)

Caroline-Neuber-Preis für Choreografin Sasha Waltz

Die Choreografin Sasha Waltz erhält im kommenden Jahr den mit 6000 Euro dotierten Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig. Waltz setze mit ihren Choreografien Maßstäbe und stehe zugleich für ein "künstlerisches Kraftfeld", in dem junge Tänzer und Choreografen die Chance zur ästhetischen Auseinandersetzung und Weiterentwicklung erhielten, teilte die Stadt Leipzig mit. Der Preis soll im Frühjahr im Leipziger "Centraltheater" verliehen werden. (epd )

Uni Oldenburg erhält Bibliothek von Karl Jaspers

Die Universität Oldenburg hat die private Bibliothek des deutschen Philosophen Karl Jaspers (1883 - 1969) erworben. Die rund 11 000 Bände enthalten zahlreiche Anmerkungen, Unterstreichungen und Notizzettel. Zurzeit katalogisieren Mitarbeiter der Universitätsbibliothek die Bücher, die sich bis vor kurzem noch in Besitz von Jaspers letztem Privatsekretär Hans Saner befanden. Danach wird die Sammlung in das geplante Karl Jaspers-Haus in der Innenstadt ziehen. Dort soll auch das Arbeitszimmer des aus Oldenburg stammenden Denkers zu sehen sein. (dpa)

Gernhardt-Förderpreis zum zweiten Mal ausgelobt

Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann und der Vorstandsvorsitzende der Landesbank Hessen-Thüringen, Hans-Dieter Brenner, haben zum zweiten Mal den Robert-Gernhardt-Förderpreis ausgelobt, der Autorinnen und Autoren aus Hessen die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen soll. Ab sofort können diese sich wieder mit einem Exposé ihres Prosa- oder Lyrik-Vorhabens, das drei Seiten nicht überschreiten sollte, und einer sechsseitigen Textprobe beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst um die mit 24000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben. Sie sollten bisher mindestens zwei selbstständige Veröffentlichungen nachweisen können und ihren Lebensmittelpunkt in Hessen haben. Einsendeschluss ist der 31. März 2010.

Weitere Informationen unter www.hmwk.hessen.de . (FR )

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