+
Gibt trotz seiner 68 Jahre alles am Mikrofon: Black Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne.

Letztes Konzert von Black Sabbath

"Es ist vorbei"

Black Sabbath geben bei ihrem letzten Konzert in Birmingham noch einmal alles. Frontmann Ozzy Osborne will nun alleine weitermachen - wenn es die Gesundheit zulässt.

Die Urväter des Heavy Metal treten ab: Fast ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung hat die legendäre britische Band Black Sabbath ihre Fans zum letzten Konzert gelockt. Die Kult-Musiker um Ozzy Osbourne ("Paranoid") entschieden sich für Birmingham zum Abschied - dort wo sie sich 1968 auch zusammengefunden hatten. Damals traten die Musiker anfangs unter dem Namen Polka Tulk Blues Band auf. Während ihrer Abschiedstournee "The End" war die Band, fast in Originalbesetzung, auch in Deutschland gewesen.

Ozzy will alleine weitermachen

Die Gruppe trat immer wieder in unterschiedlichen Formationen auf; insgesamt hatte sie mehr als zwei Dutzend Musiker. Bei der Abschiedstournee waren auch die Gründungsmitglieder Tony Iommi (Leadgitarre) und Geezer Butler (Bass) dabei.

It’s over. Tony walking off the stage for the last time. pic.twitter.com/qArwj9jvBE

— Black Sabbath Online (@sabbathfans)

4. Februar 2017

Er sei besonders stolz darauf, dass Black Sabbath nicht "von irgendeinem Mogul" gegründet worden sei, sagte Ozzy Osborne vor dem Konzert dem Sender BBC. "Es waren einfach vier Typen, die sagten: "Lasst uns einen Traum haben" - und der wurde dann Wirklichkeit." Er selbst wolle allein als Musiker in Zukunft weitermachen, berichtete der 68-Jährige, der immer wieder massive Drogen- und Alkoholprobleme hatte und zuletzt bekanntgab, auch unter Sexsucht zu leiden.

London is Blue. Birmingham is Black. @BlackSabbath THE END pic.twitter.com/MiQA98Xa9Q

— Christian Martin (@askomartin)

4. Februar 2017

Ozzy Osbourne ging schon in den 90er Jahren solo auf vermeintliche Abschiedstour. Ob es dieses Mal wirklich der allerletzte Auftritt der Hardrocker als Band ist? Der "Fürst der Finsternis" ist sich da ganz sicher. In Interviews sagte er: "Das ist nicht eine dieser letzten Touren, wo wir ein paar Jahre warten, und dann noch eine machen." (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion