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Der Vertrag Birgit Meyers in Köln – hier ein Bild aus dem Jahr 2015 – soll über 2021/22 hinaus nicht verlängert werden.
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Der Vertrag Birgit Meyers in Köln – hier ein Bild aus dem Jahr 2015 – soll über 2021/22 hinaus nicht verlängert werden.

Keine Vertragsverlängerung

Unterstützung für Kölns Opernintendantin

  • Judith von Sternburg
    vonJudith von Sternburg
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Petitionen, offene Briefe: Die geplante Trennung von Birgit Meyer wird kritisiert.

In Köln und nicht nur dort formiert sich Widerstand gegen die angekündigte Trennung von Opernintendantin Birgit Meyer. In einer Petition unter der Überschrift „Opernintendantin Dr. Birgit Meyer muss bleiben“ fordern soeben 70 Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner aus der Kulturszene den Rat der Stadt auf, sich des Themas anzunehmen (www.zesammestonn.koeln).

Für die deutschsprachige Opernkonferenz erklärte der Frankfurter Intendant Bernd Loebe am Dienstag, die Entscheidung erfülle den Zusammenschluss der großen Opernhäuser mit Sorge. Vor allem fehle der in Dauersanierung begriffenen Oper Köln damit der erforderliche Vorlauf. „Einen möglichen Nachfolger 2021 mit der Planung für 2022 zu beauftragen, wird nach unseren Erfahrungen zu keinem künstlerisch befriedigenden Ergebnis führen.“ Die Möglichkeit, dass weiterhin für den Interimsspielort Staatenhaus geplant werden müsse, mache es noch komplizierter – während umgekehrt die gute Nutzung des Gebäudes durch Meyer dazu geführt habe, dass „Köln auch in den letzten Jahren nicht hinter den anderen großen Opernhäusern zurückstehen musste“.

OB Henriette Reker hatte kürzlich erklärt, der Vertrag Meyers solle über 2021/22 hinaus nicht verlängert werden. Sie wünsche sich für die Rückkehr an den Stammsitz „frischen Wind“ und eine „neue Handschrift“. In der Belegschaft selbst wurde früh Unmut laut. In einem offenen Brief hieß es: „Die erfolgreiche Führungskonstellation an der Oper zum jetzigen Zeitpunkt, mit derart knappem Vorlauf, zu sprengen, sehen wir als grob fahrlässig an.“

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