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Saturday Night, Sunday Morning

Synthies und Elektro-Beats: Jake Bugg erfindet neu

Folkige Gitarren, erzählerische Texte und Retrosound, so lautet eigentlich das Geheimrezept von Jake Bugg. Auf seinem neuen Album gibt es von alledem aber nur wenig.

Berlin - An Mut fehlt es Jake Bugg offenbar nicht. Galt der 27-Jährige zu seinem Durchbruch noch als einer der Reformatoren des Gitarren-Folks, vertraut der Brite knapp zehn Jahre später vor allem auf Synthesizer und elektronische Beats. Das macht das Album „Saturday Night, Sunday Morning“ zu einem gewagten Experiment.

„Ich wollte etwas machen, das komplett anders ist als alles, was ich davor gemacht habe“, sagt Bugg im Interview der Deutschen Presse-Agentur. So klingt etwa der Einstieg zur kürzlich erschienen Single „Lost“ bei flüchtigem Hinhören ein wenig wie „Bad Guy“ von Billie Eilish. Dabei singt Bugg von enttäuschter Liebe, Feiern im Rausch und schmerzhafter Sehnsucht.

Produziert wurde „Saturday Night, Sunday Morning“ von Steve Mac, der schon mit Künstlern wie Ed Sheeran, Sam Smith und Robin Schulz zusammengearbeitet hat. Das Album „Shangri La“ von 2013 entstand noch mit dem Erfolgsproduzenten Rick Rubin (Red Hot Chili Peppers, Johnny Cash). „Die Arbeit mit Steve hätte nicht unterschiedlicher sein können im Vergleich zu den Aufnahmen mit Rick Rubin“, so Bugg.

Ob sein Flirt mit zeitgenössischem Pop letztlich aufgeht, ist dem Hörer selbst überlassen. Ein fester Platz auf den Playlists im Radio oder im Club scheint Jake Bugg aber sicher. dpa

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