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WDR steigt bei Waters-Konzert aus

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Roger Waters 2011 bei einem Konzert im Staples Center in Los Angeles (Archivbild).
Roger Waters 2011 bei einem Konzert im Staples Center in Los Angeles (Archivbild). © rtr

"Pink Floyd"-Sänger Roger Waters sorgt mit seiner Anti-Israel Haltung für Aufruhr. Nach einer Petition einer Kölnerin beendet der WDR nun die Zusammenarbeit mit dem Musiker.

Der WDR hat die Zusammenarbeit mit der umstrittenen „Pink Floyd“-Legende Roger Waters (74) für dessen Konzert in Köln beendet. Der Sender bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.

Waters macht immer wieder Schlagzeilen mit seiner Anti-Israel-Haltung. Kritiker werfen ihm Judenhass und Antizionismus vor. Der Künstler unterstützt eine Boykott-Kampagne gegen Israel. Auf Konzerten ließ er Ballons in Schweineform samt Davidstern aufsteigen.

Am 11. Juni 2018 spielt Waters seine „Us + Them“-Show in der Kölner Lanxess-Arena. Präsentiert wurde das Konzert bisher vom Radiosender WDR4, auch auf dessen Website wurde für den Auftritt geworben. Der Sender hat den Post am Sonntagnachmittag gelöscht.

Der WDR reagierte damit laut Zeitung auf eine Petition, die die Kölnerin Malca Goldstein-Wolf an Intendant Tom Buhrow (59) gerichtet hatte. Sie warf dem Sender vor, einen „Judenhasser“ mit Gebührengeldern zu unterstützen. Zu „Bild“ sagte sie: „Ich möchte mich mit dem neuen, hier aufkommenden Judenhass nicht abfinden, ich bin es satt.“ Mehr als 1.300 Menschen unterschrieben ihre Petition laut Zeitung bisher. (kna)

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