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Donald Fagen
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Donald Fagen hält Steely Dan am Leben.

US-Pop-Ikonen

Steely Dan mit neuen Live-Alben nach langer Pause

Steely Dan sind schon immer für ihren Perfektionismus bekannt gewesen. Seit fast 50 Jahren ist dieses Bandprojekt aktiv.

Berlin - Jahrzehntelang machten sich die US-Pop-Ikonen Steely Dan rar, geizten mit Studio- und Live-Alben. Umso größer dürfte die Überraschung bei den Fans sein, dass nun gleich zwei neue Aufnahmen des 1972 in Los Angeles gegründeten Bandprojekts und seines Frontmanns Donald Fagen (73) erschienen sind.

Nach dem Tod von Mitgründer und Gitarrist Walter Becker vor vier Jahren hatte Pianist und Sänger Fagen etwas überraschend Steely Dan als Live-Band weitergeführt. „Northeast Corridor: Steely Dan Live!“ ist das erste Konzertalbum der stets virtuos zwischen Pop, Rock, Jazz und Funk pendelnden Truppe seit „Alive In America“ von 1995, es wurde in New York und Philadelphia aufgenommen.

Die vielköpfige Band brachte dort Lieder wie „Rikki Don't Lose That Number“, „Aja“, „Any Major Dude Will Tell You“ und „Reelin' In The Years“ in gewohnter Perfektion und mit großer Spielfreude auf die Bühne. Fagens parallel erscheinende Platte „The Nightfly Live“ bietet in gleicher Qualität Songs seines gefeierten Solodebüts von 1982.

Steely Dan legten zwischen 1972 und 1980 sieben Alben vor. Sie gelten als Klassiker des glitzernden Westcoast-Pops, der heute als cooler „Yacht-Rock“ wieder populär ist. Die Band war neunmal für Grammys nominiert und gewann dreimal für ihr Comeback-Studiowerk „Two Against Nature“ (2000), dem dann nur noch „Everything Must Go“ (2003) folgte.

Steely Dan sollen über 30 Millionen Tonträger verkauft haben, 2001 wurden sie in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Fagen brachte vier von der Kritik gefeierte Soloalben heraus, zuletzt „Sunken Condos“ (2012).

Vom 5. Oktober bis Ende November geht die Band in den USA auf ihre „Absolutely Normal Tour ’21“, 2022 folgen Konzerte mit dem britischen Sänger Steve Winwood (73). Deutsche Live-Termine von Steely Dan oder Fagen liegen bisher nicht vor. dpa

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