Stardirigent James Levine setzt bis 2013 aus

Der Musikdirektor und Stardirigent der New Yorker Metropolitan Opera, James Levine (68), legt wegen seiner Rückenprobleme ...

New York. Der Musikdirektor und Stardirigent der New Yorker Metropolitan Opera, James Levine (68), legt wegen seiner Rückenprobleme eine fast zweijährige Pause ein.

"Ich habe mich zögernd entschlossen, keine Aufführungen anzuberaumen, solange ich nicht ganz sicher bin, sie auch wirklich durchführen zu können", teilte Levine in der Nacht zum Samstag mit. Er sei jedoch zuversichtlich, nach Abschluss seiner Behandlung wieder auf das Dirigentenpult steigen zu können.

Nach Angaben der Met wird der italienische Gastdirigent Fabio Luisi (52) für ihn einspringen und die meisten Aufgaben in den kommenden Monaten übernehmen. Levine war im August gestürzt und hatte sich dabei einen Rückenwirbel verletzt. Er musste sich einer Notoperation unterziehen und wurde seitdem in einer Reha behandelt. Eigenen Angaben nach darf der weltweit gefeierte Dirigent erst in der kommenden Woche in seine Wohnung in Manhattan zurückkehren.

Um die Met-Saison 2012/2013 planen zu können, musste jetzt eine Entscheidung getroffen werden. Es sei zwar nicht ausgeschlossen, dass Levine schon vor dem Herbst 2013 wieder einsatzbereit ist, räumte der Met-Generaldirektor Peter Gelb ein: "Aber die längere Pause bietet ihm die Chance, sich komplett zu erholen."

Levine dirigiert bereits seit 41 Jahren an der Met. Er fiel in den vergangenen Jahren mehrfach wegen Krankheit aus. Sein großer Wunsch, die neue Produktion von "Götterdämmerung" Ende Januar 2012 leiten zu können, bleibt nunmehr allerdings unerfüllt. Sein Vertreter Luigi wird auch Richard Wagners Ring im April und Mai 2012 dirigieren. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion