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Shawn Mendes wird mit drei Preisen ausgezeichnet.

MTV EMA

Shawn Mendes räumt bei den MTV Europe Music Awards ab

Bei den MTV Europe Music Awards hat den Kanadier Shawn Mendes drei Preise gewonnen. Unter anderem als "bester Künstler" und für den "besten Song". US-Popstar Taylor Swift geht überraschend leer aus.

Der kanadische Popsänger Shawn Mendes hat in gleich drei Kategorien bei den MTV Europe Music Awards abgeräumt: Der 19-Jährige wurde bei der Gala in London am Sonntag als „bester Künstler“, für den „besten Song“ und mit dem Preis für die „größten Fans“ ausgezeichnet. Mendes setzte sich damit gegen namhafte Konkurrenz wie Ariana Grande, Ed Sheeran, Miley Cyrus oder Taylor Swift durch.

Mendes trat mit dem Song „There‘s Nothing Holding Me Back“ vor einer elektrisierten Menge in London auf und erhielt dafür den Preis für den „besten Song“.

Eröffnet wurde die Show von Eminem mit seiner neuen Single „Walk on Water“. Er gewann in der Kategorie „bester Hip Hop Künstler“. Die US-kubanische Sängerin Camila Cabello wurde in der Kategorie „bester Pop Preis“ geehrt, der französische Star-DJ David Guetta erhielt die Auszeichnung als „bester Electronic-Künstler“. Der US-Rapper Kendrick Lamar setzte sich mit dem „besten Video“ durch. Sänger Ed Sheeran gewann den „besten Live-Auftritt“.

Überraschend leer aus ging dagegen US-Popstar Taylor Swift. Es war erwartet worden, dass sie eine der großen Gewinnerinnen des Abends sein würde. Die irische Band U2 wurde indes als „Global Icon“ ausgezeichnet. Mit dem Preis wurden in der Vergangenheit etwa Queen, Whitney Houston und Eminem geehrt. Die Mehrheit der Gewinner wurde von Fans in einem Online-Votum bestimmt.

Der MTV EMA wurde 1994 als Pendant zu den MTV Video Music Awards (VMA) in den USA ins Leben gerufen. Er ehrt Musiker aus der ganzen Welt in verschiedenen Kategorien und wird jedes Jahr an einem anderen Ort verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung zum zweiten Mal nach 1996 in London statt. Neu war in diesem Jahr eine Ankündigung von MTV, dass die Kategorien nicht mehr nach Geschlechtern aufgeteilt werden. Ziel sei es, „Grenzen zu überwinden“, hieß es. (afp)

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