Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schiller
+
Der Musiker und Gründer des Musikprojekts Schiller, Christopher von Deylen, ist derzeit besonders produktiv.

Mit Orchester

Schiller mit Album „Epic“ - Fokus auf Filmmusik

Musik fürs Kopfkino gehört zur Handschrift Christopher von Deylens: Elektronische Hymnen, melodische Traumreisen, Einflüsse verschiedener Kulturen. Das neue Schiller-Album setzt auf orchestrale Sounds.

Hamburg - Christopher von Deylen scheint seine Schiller-Alben wie am Fließband zu produzieren. Kaum ist eines - zumindest gefühlt - gerade erst aus den deutschen Charts verschwunden, steht bereits ein neues bereit.

2021 ist ein besonders produktives Jahr für den Niedersachsen. Mit „Epic“ erscheint nun das zweite Werk in diesem Jahr, das insgesamt zwölfte Studioalbum des Elektronik-Pop-Musikers.

Die typische Schiller-Handschrift ist dabei wieder unverkennbar - sowohl bei den wie immer das Kopfkino aktivierenden Melodien als auch bei den sanft eingebauten Stimmen der Sängerinnen und Sänger. Auch ist ein Hauch der Kulturen der Welt zu hören. Die jahrelangen Weltreisen ohne klares Ziel, die sich von Deylen gegönnt hatte, klingen in den zwischen 2019 und 2021 entstanden Liedern immer noch nach. „Ich habe mir auf Reisen und während meiner Tourneen immer wieder musikalische Notizen gemacht und mir so einen Harmoniefundus angelegt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Zum Teil seien die Stücke „in magischen 15 Minuten einfach passiert“. „Dann finde nicht ich eine Melodie, sondern die Melodie findet mich.“ Das Stück „Free The Dragon“ sei auf diese Art entstanden, es habe sich sozusagen von selbst komponiert.

Schillers Kompositionen waren immer schon imposant. Von Deylen hat vor etwa 20 Jahren seine ersten Erfolge mit dem Musikprojekt Schiller gehabt und seitdem regelmäßig Nummer-eins-Alben veröffentlicht. Richtig opulent werden die Stücke nun durch die Töne des 40-köpfigen Wiener Orchesters - das beispielsweise bei „She Never Saw The Ocean“ mit Streichern und Bläsern den Bildern noch mehr Gewicht gibt.

„Die Kraft eines Orchesters kann sehr viel Energie in eine Melodie bringen“, sagt der Musiker. „Für ein Orchester zu komponieren, ist etwas vollkommen anderes, als einen Maschinenpark aus Synthesizern und Sequenzern zu bändigen, der durchaus seinen eigenen Willen haben kann.“ Das Komponieren für ein Orchester sei eine sehr spannende Erfahrung gewesen. Zunächst sei er noch sehr vorsichtig gewesen, habe viel überlegt und analysiert. „Um mich dann aber irgendwann auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Das ist im Leben sowieso immer das Beste.“

Entstanden sind elf Stücke, die wie eh und je die Gedanken zum Klingen bringen - emotionale Soundtracks, wie von Deylen sagt. „Bei "Epic" habe ich nun versucht, konsequent eigene innere Filme zu vertonen und zugleich das Klangspektrum von Schiller um das Orchester erweitert, um auch klanglich eine Brücke zur Filmmusik zu schlagen.“ Wer ohnehin ein Faible für Tangerine Dream oder Hans Zimmer - und Schiller - hat, wird auch dieses Album mögen. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare