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Janelle Monáe
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Janelle Monáe engagiert sich gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Say Her Name

Namen der Opfer: Janelle Monáe mit Protestsong

Mit ihrem Protestsong will Janelle Monáe ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt setzen. Prominente Künstlerinnen wie Beyoncé und Alicia Keys unterstützen sie dabei.

Berlin - Schier endlos lang ist der Protestsong, den die Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe (35) jetzt veröffentlicht hat - fast 18 Minuten.

Schier endlos lang ist aber auch die Liste der hier skandierten Frauennamen, mit der die Grammy-Gewinnerin ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzen will. „Say Her Name (Hell You Talmbout)“ ist eine Neuauflage von Monáes Single aus dem Jahr 2015 - mit traurigen Aktualisierungen.

Die Musikerin nennt in dem Stück „gemeinsam mit zahlreichen anderen Künstlerinnen die Namen schwarzer Frauen, die als Folge rassistischer Gewalt ihr Leben verloren“, wie Monáes Label Warner Music zu der Veröffentlichung mitteilte. Das Video zu „Say Her Name“ (Nenn ihren Namen) zeigt auch Fotos dieser Todesopfer.

Die Erlöse aus der Single und dem Video sollten unter anderem der Arbeit des African American Policy Forum (AAPF) zugute kommen, hieß es. Zu dem guten Dutzend beteiligter afroamerikanischer Musikerinnen und Aktivistinnen gehörten Beyoncé, Alicia Keys und Zoë Kravitz.

Die letztjährige Ermordung von George Floyd und Breonna Taylor in den USA habe Monáe dazu inspiriert, „die Protesthymne für die von Kimberlé Crenshaw gegründete soziale Bewegung #Say Her Name neu zu interpretieren“, so Warner.

„Als Töchter, die selbst versuchen, eine Welt zu schaffen, in der Geschichten wie diese nicht mehr alltäglich sind, folgen wir dem Aufruf zum Handeln und rufen andere ebenfalls zum Handeln auf“, erklärte die Sängerin und Tänzerin, die 2016 im Spielfilm „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“ den Durchbruch als Schauspielerin schaffte. „Mögen wir uns alle dazu verpflichten, schwarze Frauen und Mädchen zu schützen und systemische Veränderungen vorzunehmen, um unsere Schwestern vor dem Machtmissbrauch der Polizei zu schützen.“ dpa

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