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Lea
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Lea hat ein sehr persönliches Album aufgenommen.

Fluss

Lea singt über alte Freundschaften und ihr Elternhaus

Poetische Texte über Liebe und Freundschaft: Auch auf „Fluss“ wird Songwriterin Lea persönlich. Über einen Song dürften sich besonders ihre Eltern freuen.

Berlin/Kassel - Wenn die Popsängerin Lea zu ihren Eltern nach Kassel fährt, kommen sofort die Erinnerungen hoch: „Kenn den Geruch und die Anzahl der Stufen“, singt die Songwriterin in der Klavierballade „Dicke Socken“. Die Liebesbotschaft an ihre Eltern gehört zu den persönlichsten Liedern auf Leas neuem Album „Fluss“.

„Es war ein unfassbar emotionaler Moment, als ich meinen Eltern den Song zum ersten Mal bei uns im Wohnzimmer in Kassel vorgespielt habe. Es geht darum, nach langer Zeit mal wieder in sein Kindheitsnest zurückzukommen und die Lea von früher zu sein“, erzählte die Sängerin der Deutschen Presse-Agentur. Seit drei Jahren wohnt Lea in Berlin, in ihr altes Kinder- und Jugendzimmer kehrt sie aber immer gern zurück.

Die 29-Jährige, die eigentlich Lea-Marie Becker heißt, lädt schon als Schülerin Videos auf YouTube hoch, in denen sie am Klavier sitzt und singt. Sie erzielt Millionen von Klickzahlen, beginnt in Hannover Musik und Sonderpädagogik zu studieren, tritt nebenbei in Bars und Cafés auf oder als Backgroundsängerin von Mark Forster.

Ein sehr persönliches Album

2016 folgen das erste Album „Vakuum“, Radio-Hits wie „Treppenhaus“, „Leiser“ oder „Schwarz“ und nun ihr bereits vierter Longplayer. „'Fluss' ist ein total persönliches Album geworden mit vielen Geschichten, an die ich mich auch etwas rantrauen musste“, erzählt die Songwriterin.

Im Titelsong geht es um eine zerbrochene Freundschaft aus der Schulzeit, in „Swimmingpool“ um Phasen voller Selbstzweifel. „In unserer Gesellschaft können wir uns täglich durch die sozialen Medien vergleichen und sehen, wie dort Leute ihr scheinbar perfektes Leben präsentieren. Umso schwerer ist es, bei sich zu bleiben und nicht das Gefühl für sich zu verlieren“, sagt die 29-Jährige.

Die 14 Songs seien zwar nicht alle autobiografisch, vermittelten aber die Gefühlswelten, die sie aus ihrem eigenen Leben kenne. Lea, die vor einem Jahr ihr eigenes Label gründete, singt nach wie vor gerne über Liebe und Freundschaften, spielt die Songs oft minimalistisch mit einem Klavier ein und setzt sie mit ihrer hellen, zerbrechlichen Stimme poetisch um. Das dürfte nicht nur ihre Eltern ab und an zu Tränen rühren. dpa

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