Jimmy Cobb (1929-2020), hier bei einem Auftritt in New Orleans 2009. afp
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Jimmy Cobb (1929-2020), hier bei einem Auftritt in New Orleans 2009.  

Schlagzeuger

Jazzer Jimmy Cobb ist gestorben

Der „Kind of Blue“-Schlagzeuger und Weggefährte von Miles Davis stirbt mit 91 Jahren.

Der Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb, der gemeinsam mit dem Trompeter Miles Davis (1926-1991) das legendäre Album „Kind of Blue“ aufnahm, ist tot. Cobb sei im Alter von 91 Jahren in New York an Lungenkrebs gestorben, sagte seine Witwe Eleana Tee Cobb dem US-Rundfunksender NPR. Bis vor wenigen Jahren war Jimmy Cobb noch häufig aufgetreten, dann aber mehrten sich Berichte, dass er an einer Krebserkrankung leide.

Der 1929 in Washington geborene, weitgehend als Autodidakt zum Musiker gewordene Cobb spielte im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere mit vielen Musiklegenden zusammen, wie beispielsweise Billie Holiday oder Charlie Parker. Eine Zeit lang war er Teil eines Sextetts um Trompeter Davis, das 1959 „Kind of Blue“ aufnahm – bis heute gilt das Album als Meilenstein der Jazz-Geschichte. Cobb, Vater von zwei Töchtern, war der letzte Überlebende dieses Sextetts. (dpa)

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