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Deep-Purple-Sänger Ian Gillan
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Ian Gillan und die britische Rockband Deep Purple wollen 2022 in Deutschland auftreten.

Deep Purple

Ian Gillan will bloß keinem Trend folgen

Der Sänger sagt, er wolle niemals einer Mode nachrennen. Im Gegenteil: Er plädiert dafür, sein eigenes Ding zu machen.

Halle - Der Sänger der Rockband Deep Purple, Ian Gillan, will keinem Trend folgen. „Eine Sache, die wir in den ersten Tagen gelernt haben, ist, Moden um jeden Preis zu vermeiden“, sagte der 76-Jährige der „Mitteldeutschen Zeitung“.

„Wenn du heute hip bist, bist du morgen out. Bleib also dir selbst treu und tue, was sich natürlich anfühlt“, sagte Gillan.

„Was in den 70er Jahren uncool war, waren Live-Alben. Sie galten als ein Billig-Ding, das man machte, wenn man nichts anderes zu bieten hatte“, sagte der ebenfalls 76-jährige Bassist Roger Glover. „Aber wir haben unsere Meinung geändert und mit „Made In Japan“ ein cooles Live-Album produziert.“

Die Band hat im November ein Album ausschließlich mit Cover-Versionen herausgebracht. Darunter Rocksongs, aber auch Blues- und Countrytitel von Bob Dylan, Ray Charles, Chuck Berry oder Elvis Presley. Die Songs habe man aus Respekt vor dem Original ausgewählt, sagte Gillan. „Es war für uns eine schöne Gelegenheit, den Stücken eine Purple-Note zu verleihen.“ Die Briten kommen 2022 auf Tour nach Deutschland. dpa

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