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Eva Klesse
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Die Schlagzeugerin Eva Klesse erhält den SWR Jazzpreis 2021.

Auszeichnung

Eva Klesse erhält SWR-Jazzpreis

Die Schlagzeugerin mag seltsame Geschichten, heißt es in der Würdigung. Mit ihrem Instrument, das längst nicht mehr nur „Rhythmusknecht“ ist, webt sie eigene Farben in den Soundteppich.

Mainz - Klänge, Melodien, Emotionen - die Schlagzeugerin Eva Klesse liebt das musikalische Gesamterlebnis, das Miteinander im Sound. Am kommenden Montag erhält die Professorin an der Musik-, Theater- und Medienhochschule Hannover den SWR-Jazzpreis.

Der gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz vergebene Preis ist mit 15 000 Euro dotiert und der älteste Jazzpreis in Deutschland.

„Entschieden eindringlich – so könnte man den Sound von Eva Klesse beschreiben“, erklärte der SWR zur Entscheidung für die Preisträgerin. „Am Schlagzeug ist ihr Balance wichtig, zwischen Rhythmus und Melodie, zwischen großer Geste und kleinen Details, zwischen Energie und Ruhe.“ Als Komponistin habe sie „eine große erzählerische Begabung und ein Faible für die musikalische Ausgestaltung seltsamer Geschichten“.

Zu hören ist dies etwa auf dem jüngsten Album des Eva Klesse Quartetts mit Stücken wie „Brushing Hippopotami“. Diese Komposition entsprang nach den Worten der Musikerin einem Traum, in dem sie ein kleines Flusspferd mit einer Zahnbürste gebürstet hat.

„Im Jazz wird der Moment sehr gefeiert und zelebriert“, sagte die Musikerin vor der Preisverleihung im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. „Im nächsten Konzert kann das wieder ganz anders klingen.“ Weil dies auch immer vom jeweiligen Raum und Publikum abhängig sei, „sind wir froh, dass wir wieder vor Publikum spielen können“. Das Schlagzeug habe sich davon befreit, lediglich „Rhythmusknecht“ zu sein und trage mit seinen besonderen Farben zum Gesamtbild eines Stücks bei. dpa

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