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Efterklang
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Efterklang nutzen die Corona-Entschleunigung gegen den Abwärtstrend.

Windflowers

Efterklang feiern ein Kreativ-Comeback

Efterklang gelten als eine der besten, experimentierfreudigsten Indie-Bands in Dänemark - und werden diesem Ruf nun wieder gerecht. Das Trio erinnert mit seinem neuen Album bisweilen an Radiohead.

Berlin - Dass die Dichte an talentierten Popmusikern in Skandinavien - erst recht gemessen an der Einwohnerzahl - extrem hoch ist, hat sich schon lange herumgesprochen.

Zu den besonders geschätzten Indie-Rockbands Dänemarks zählen Efterklang, die seit 20 Jahren mit einer Mixtur aus hymnischen Balladen, sinfonischem Art-Pop und elektronischen Experimenten im Stil von Radiohead verzaubern.

Ihr neues Album wird nun alle Fans beruhigen, die seit dem Highlight „Piramida“ (2012) einen sanften Abwärtstrend des Trios registriert hatten. Die Berliner Plattenfirma City Slang freute sich daher „wie Bolle“, Sänger Casper Clausen sowie die Instrumentalisten Mads Brauer und Rasmus Stolberg unter Vertrag genommen zu haben. Das neue Efterklang-Album „Windflowers“ ist das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit - und es wird den Label-Vorschusslorbeeren gerecht.

Durch die Pandemie und angesichts der Konzertabsagen 2020 hätten sich die drei Dänen „mit dem Gefühl, alle Zeit der Welt zu haben und nichts beweisen zu müssen“, an ihre Song-Skizzen gemacht. Weil die Möglichkeiten, wie sonst bei Efterklang üblich Gäste und Sessionmusiker einzuladen, wegen Corona eingeschränkt waren, konnte man sich auf das Wesentliche konzentrieren: starke Melodien.

Gleichwohl ist der Sound, sind die Klanggemälde von „Windflowers“ erstaunlich opulent - eine reduzierte Akustikgitarren-Platte würde zum Drama der Efterklang-Lieder auch kaum passen. Und Clausens im Falsett besonders wirkungsvolle Stimme lädt ohnehin zum Schwelgen ein.

Tracks wie „Beautiful Eclipse“, „Living Other Lives“ oder „House On A Feather“ machen denn auch reichlich Gebrauch davon. Die Höhepunkte ihres Kreativ-Comebacks haben Efterklang aber am Beginn und am Ende des neuen Albums platziert: Der Opener „Alien Arms“ und das fast achtminütige „Åbent Sår“ reichen tatsächlich an die Klasse von Radiohead heran. dpa

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