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Musik aus Studio F

Bremer Sendesaal gerettet

Von ALEXANDER SCHNACKENBURG

E s ist ein großer Moment für Radio Bremens ehemalige Musikchefs Peter Schulze und Klaus Bernbacher: Das Studio F der kleinsten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Deutschlands ist gerettet. Sieben Jahre war das 1952 errichtete, wegen seiner Akustik gerühmte Tonstudio vom Abriss bedroht, denn Radio Bremen hatte es, um den Umzug in die Innenstadt zu finanzieren, verkauft - an Investoren, die dort lieber einen Supermarkt gesehen hätten. Jetzt aber gibt es neue Investoren, die das Hörfunk-Gebäude mit Grundstück für knapp vier Millionen Euro erstanden haben.

Musik wird wieder ertönen in Studio F, Live-Konzerte sind ebenso geplant wie Hörspiel-Produktionen. In den letzten Jahren hatte der Verein der Freunde des Sendesaals Unterschrifen und Spenden für den Erhalt des Studios gesammel, Investoren gesucht, Betreiberkonzepte entwickelt und politischen Druck aufgebaut. Zwischenzeitlich wollten sie gar ein ganzes Künstlerdorf um das Studio F aufziehen. Dieses Dorf wird es nun zwar nicht geben, wohl aber möchte Investor Klaus Hübotter "eine Institution aus dem Gesundheitswesen" auf das 17000 Quadratmeter große Areal locken, um das Grundstück sinnvoll zu nutzen. Für Peter Schulze endet damit eine Achterbahnfahrt. Sein Mitstreiter Klaus Bernbacher resümiert: "Der Bürgerwiderstand hat über die Abrissbirne gesiegt."

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