Salzburger Festspiele

Mit Mozart, Handke und „Elektra“

Veritables Programm in Salzburg

Als eines der wenigen Musik- und Theaterfestivals in Europa werden die Salzburger Festspiele in diesem Sommer auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie spielen. „Wir haben keinen Moment daran gezweifelt, dass wir spielen werden, aber großen Respekt vor dem, was vor uns steht“, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler am Dienstag in Salzburg bei der Präsentation des nur auf den Monat August beschränkten und deutlich abgespeckten Programms. Die Festspiele feiern in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.

Der um rund die Hälfte reduzierte und nur auf wenige Spielstätten beschränkte Spielplan – 110 Vorstellungen an acht Orten – beinhaltet unter anderem zwei Opernpremieren: „Elektra“ von Richard Strauss, inszeniert von Krzysztof Warlikowski und dirigiert von Franz Welser-Möst, sowie Mozarts „Cosi fan tutte“ – bisher nicht vorgesehen und nun in einer Inszenierung von Christof Loy zu erleben, Joana Mallwitz dirigiert. Eigentlich geplante Inszenierungen von Mozarts „Don Giovanni“ und der „Zauberflöte“ sowie Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ und Luigi Nonos „Intolleranza“ sollen auf 2021 verschoben werden.

Der Festspiel-Dauerbrenner „Jedermann“ auf dem Salzburger Domplatz wird 14-mal zu sehen sein. Festgehalten wird auch an der Uraufführung des Stückes „Zdenek Adamec: Eine Szene“ von Literaturnobelpreisträger Peter Handke. Als drittes Schauspiel bleibt Milo Raus „Everywoman“ mit Ursina Lardi im Programm.

Beim Verkauf haben bisherige Karteninhaber Vorrang. Statt mehr als 242 000 Tickets wird es rund 80 000 geben . dpa/fr

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