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FR-Sommertipps

Mehr als ein Talent

  • Daniel Kothenschulte
    VonDaniel Kothenschulte
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Alexandra Saviour liefert den Sommerhit der Saison, Emil Nolde ist nur noch kurz in Wiesbaden, den Klassiker Monpti gibt's fast geschenkt und Keichi Haras Anime über Miss Hokusai ist unerreicht schön.

Fabelhaft. Zu sagen, Alexandra Saviour sei die neue Lana Del Rey, wäre eine Untertreibung. Schon mit 17 fiel die heute 22-jährige Singer-Songwriterin aus Oregon ihrer Kollegin Courtney Love auf, die sagte: „Aus der wird mal was!“. Benannt nach einem erotischen japanischen Zeichentrickklassiker, enthält das Album mit „Mirage“ auch den schwülen Sommerhit der Saison.
Alexandra Saviour: Belladonna of Sadness. CD & Vinyl. Sony Music. Ca. 17 Euro.

Faune. Am 9. Juli endet die Emil-Nolde-Ausstellung in Wiesbaden, doch in diesem vorzüglichen Katalogbuch bleiben sie versammelt, die Faune und Gnome und unheimlichen Tiere. Sicher, Nolde konnte eine Seelandschaft malen wie niemand sonst, doch nach dem Sonnenuntergang kommen die Nachtgestalten.
Emil Nolde: Die Grotesken. Hatje Cantz.  176 S.,  29,80 Euro.

Verliebt. Den vergessenen Bestseller hinterm Romy-Schneider-Film findet man in Mitnahme-Bücherschränken oder – in der schönen Taschenbuchausgabe von 1956 – antiquarisch fast geschenkt. Das passt zur romantischen Hungerchronik des ungarischen Studenten, der in Paris seine große Liebe trifft. Zuerst stört die Weitschweifigkeit, dann ist man froh darüber.
Gabor von Vaszary: Monpti. rororo. 260 S., gebraucht ab 1 Cent.

Viel schöner. Künstler-Biopics sind in Mode, Filme über Rodin und Giacometti stehen uns bevor, doch die sind nicht so schön wie Keichi Haras Anime über den von Van Gogh und Gauguin geliebten Holzschnitzer Hokusai und seine Mitarbeiterin, Tochter O-Ei – und viele ihrer in surrealen Traumsequenzen erwachten Schöpfungen.
Miss Hokusai. DVD / Bluray-Box. Kazé-Anime. Ca. 18 Euro.

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