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Krimi

Der Wiener, der Fußball, der Schmäh

Mord im Fußball-Milieu, das ist wie für den EM-Sommer geschrieben. Von einem Wiener noch dazu, der den bei unseren österreichischen Nachbarn oft und gern gepflegten Krimi-Stil aufs Beste beherrscht.

Mord im Fußball-Milieu, das ist wie für den EM-Sommer geschrieben. Von einem Wiener noch dazu, der den bei unseren österreichischen Nachbarn oft und gern gepflegten Krimi-Stil aufs Beste beherrscht: spitzig, spritzig, schwarz wie ein "Kurzer". Ein richtiger Schmäh eben, dessen Definition in Wikipedia jemand verfasst haben muss, der just vorher einen Thomas-Raab-Krimi gelesen hat: "der den Bewohnern Wiens zugesprochene Humor oder der damit verbundene Gemütszustand: oft etwas melancholisch oder morbid, humoristisch-verharmlosend, mitunter leicht arglistig und boshaft, oft grantelnd, meist freundlich". Einen scharfen, genauen Blick hat Raab, trotzdem scheint er im Grunde seines Herzens ein Menschenfreund zu sein. Denn sein Willibald Adrian Metzger, penibler, scheuer Restaurator und nach Bedarf auch Rechercheur, ist ein Mann zum Mögen. Der nur dann - zu Recht - rot sieht, wenn jemand seiner Danjela übel will. sy

Thomas Raab: Der Metzger sieht rot. Leykam Verlag, Graz 2008,

320 Seiten,

19,40 Euro.

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