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Cosplay-Szene auf der Buchmesse 2016

„Was stimmt mit diesen Kindern nicht?“

Wer denkt, er ist ein Profi-Poser, muss sich getäuscht haben. Die Ninjas unter den Posern haben wir auf der Frankfurter Buchmesse getroffen. Eine Bilderstrecke.

Von Anne Heigel

Übernatürlich leuchtende Augen, Masken, Flügel und Stahlhammer, die sich augenscheinlich durch Köpfe gebohrt haben: Die sogenannte „Cosplay“-Szene ist auch in diesem Jahr wieder auf die Frankfurter Buchmesse gekommen. Ein eigener Hallenbereich ist ganz den Verkleidungswütigen vorbehalten. Der Weg dorthin ist einfach zu finden, die Massen der Phantasiewelt entflohenen Gestalten führt alle Suchenden automatisch zum Ziel. Wobei hier Besucher ohne Verkleidung stark auffallen.

Die Idee, den Cosplay- und Mangafans mit ihren aufwendigen Kostümen (bis zu sechs Monate Näharbeit) eine Bilderstrecke zu widmen, kommt bei ihnen mehr als gut an. Die Erfolgsquote bei den Fotoanfragen liegt bei 100 Prozent. Wirklich erstaunlich sind aber die schockartigen und binnen Millisekunden eingenommenen, vielleicht auch einstudierten Körperhaltungen, die von den Posierenden eingenommen werden, sobald das Smartphone auch nur ansatzweise in den Fotografiermodus gehalten wird.

Die Posen reichen von starrem Dastehen und teils angsteinflößendem Blick in die Kamera, über ausladende Kampfvorbereitungspositionen bis hin zu verzerrten Gesichtern. Da muss man auch Verständnis aufbringen, wenn Privatbesucher der älteren Generation halblaut in die Runde fragen: „Was stimmt mit diesen Kindern nicht?“

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