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Gibt's schon seit 2008: das Magazin "Froh!" aus Köln.
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Gibt's schon seit 2008: das Magazin "Froh!" aus Köln.

Buchmesse Indiemags #2/2016

Über Zeitgenössisches, das Spazieren und gute Geschichten

Neues muss nicht immer digital sein: Auf der Frankfurter Buchmesse werden zehn unabhängige Magazine vorgestellt. Welche drei Sie sich zuerst anschauen sollten: Indiemags #2

Von Maike Brülls

Bei einem Gang durch den Presseladen am Bahnhof sind wir gelangweilt. Denn alles sieht gleich aus: Frauenmagazine mit nett lächelnden Frauen auf dem Cover, deren Teaser Tipps zum Aufbauen der Selbstliebe und das neue Diät-Wunder gleichzeitig versprechen, Magazine für Rezepte, die alle einfach zuzubereiten sind und gleichzeitig noch gesund halten und jene über Motorsport, deren Titel vollbeladen sind mit den verschiedensten neuen Automodellen.

Doch es gibt eine Gegenströmung zu den immer gleichen Produkten der Verlage: unabhängige Magazine. Mit neuen Konzepten, neuen Texten und neuem Design. Zehn solcher Magazine werden bei der diesjährigen Buchmesse das erste Mal vorgestellt. Die MacherInnen der Plattform indiemags.de haben einen 112 Quadratmeter großen Kiosk aufgebaut, die „Indiecon Island“. Auf kleinen Leseinseln kann man nicht nur in den Heften schmökern, sondern die MacherInnen direkt kennenlernen.

Wir stellen hier drei weitere Indiemags vor:

Dreimal im Jahr bringen die MacherInnen von „Edit“ ein kleines Heft mit zeitgenössischen Texten unterschiedlichster literarischer Genres heraus. Das Indiemag lebt schon ziemlich lange: 1993 wurde es in Leipzig gegründet.

Der Magie eines Spaziergangs über die Straßen der Welt widmet sich das Berliner Magazin „Flaneur“. Verschiedene KünstlerInnen nutzen den gepflasterten Mikrokosmos, um große Geschichten über ihn zu erzählen.

Die MacherInnen von „Froh!“ aus Köln glauben, dass gute Geschichten die Gesellschaft verändern können. Darum schreiben sie sie auf – und das schon seit 2008.

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