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Buchmesse 2016 Indiemags #1

Über Digitalkunst, Musik und Gesellschaftswandel

Neues muss nicht immer digital sein: Auf der Frankfurter Buchmesse werden zehn unabhängige Magazine vorgestellt. Welche drei Sie sich zuerst anschauen sollten: Indiemags #1

Von Maike Brülls

Bei einem Gang durch den Presseladen am Bahnhof sind wir gelangweilt. Denn alles sieht gleich aus: Frauenmagazine mit nett lächelnden Frauen auf dem Cover, deren Teaser Tipps zum Aufbauen der Selbstliebe und das neue Diät-Wunder gleichzeitig versprechen, Magazine für Rezepte, die alle einfach zuzubereiten sind und gleichzeitig noch gesund halten und jene über Motorsport, deren Titel vollbeladen sind mit den verschiedensten neuen Automodellen.

Doch es gibt eine Gegenströmung zu den immer gleichen Produkten der Verlage: unabhängige Magazine. Mit neuen Konzepten, neuen Texten und neuem Design. Zehn solcher Magazine werden bei der diesjährigen Buchmesse das erste Mal vorgestellt. Die MacherInnen der Plattform indiemags.de haben einen 112 Quadratmeter großen Kiosk aufgebaut, die „Indiecon Island“. Auf kleinen Leseinseln kann man nicht nur in den Heften schmökern, sondern die MacherInnen direkt kennenlernen.

Wir stellen hier die ersten drei Indiemags vor:

„Das Wetter“ steht auf Musik, und auf die Leute, die sie machen. In dem Magazin gibt es liebevoll gemachte Interviews und Rezensionen sowie Zeichnungen und Illustrationen. Fragen zur zehnten Ausgabe beantwortet Sascha Ehlert am Stand.

Das Digitalkunst-Magazin „HOLO“ aus Kanada zeigt, wie hübsch und kunstvoll wissenschaftliche Daten, Objekte aus dem 3D-Drucker oder elektronische Schaltpläne sein können. Alexander Scholz wird die zweite, druckfrische Ausgabe auf der „Indicon Island“ präsentieren.

Dem Wandel in der Gesellschaft und Tendenzen in der Alltagskultur widmet sich „Die Epilog“ aus Weimar. Dabei sucht die Redaktion neue Perspektiven, experimentiert im Ton und schaut gerne mal hinter die kultur- oder sozialwissenschaftlichem Kulissen.

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