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Gesellschaft

Steffen Mau über Grenzen als Sortiermaschinen

Der Soziologe Steffen Mau erforscht die Mechanismen der Globalisierung am Beispiel der neuen Grenzziehungen.

München - So kann man sich täuschen. Im Jahr 2009 schaffte es die Grenze zusammen mit dem Käse-Igel und dem Paternoster ins „Lexikon der verschwundenen Dinge“. Im Zeitalter der Globalisierung schienen sich Grenzen ja tatsächlich immer mehr aufzulösen.

Doch in Wahrheit ist es genau andersherum gekommen. Nicht nur Corona hat die Neigung zur Abschottung verstärkt. Überall auf der Welt werden wieder Zäune und Mauern hochgezogen. Der Berliner Soziologe Steffen Mau sieht in seinem Buch „Sortiermaschinen“ die zunehmende Abschottung als notwendige Konsequenz der Globalisierung. Von der größeren Bewegungsfreiheit profitieren eben nur Reiche - wohlhabende Länder und reiche Menschen aus ärmeren Staaten. Alle anderen werden durch die neuen Sortiermaschinen Grenzen und Visa ausgemustert.

Steffen Mau: Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert, C.H. Beck Verlag, München, 189 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-406-77570-3 dpa

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