Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jón Kalman Stefánsson

Sinnsuche im Nirgendwo

Ausgesprochen lesenswert zeigt sich das neue Werk "Sommerlicht, und dann kommt die Nacht", geschrieben von Jón Kalman Stefánsson aus Island.

Ditzingen (dpa) - Ausgesprochen lesenswert zeigt sich das neue Werk "Sommerlicht, und dann kommt die Nacht", geschrieben von Jón Kalman Stefánsson aus Island. Der bislang auch für seine Lyrik bekannte Schriftsteller, vor drei Jahren gewürdigt mit dem Literaturpreis seines Heimatlandes, zeigt in dem Werk eindrucksvoll, wie Witz und Weltschmerz sich finden und verbinden können.

Er entführt seine Leser in ein kleines Kaff an der Westküste Islands, irgendwo im Niemandsland. Hier bewegen sich eigentlich nur das Meer, die Wolken und die Katzen. Stefánssons einsame Helden: der erfolgreiche Chef der Strickfabrik, der in seiner Leidenschaft für die Sterne die Liebe zu seiner Frau verliert; der Politiker, der auch nach Jahren nicht über den Titel seiner Memoiren hinaus kommt und die neugierige Postbotin, die sich im Leben ihrer Nachbarn besser auskennt als diese selbst.

(Reclam Verlag, Ditzingen, 312 S., Euro 19,90 Euro, ISBN-13: 978-3-1502-0878-6).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare