Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Höchst erfolgreich: Sir Salman.
+
Höchst erfolgreich: Sir Salman.

40 Jahre Booker-Preis

Satanisch gut

Der Schriftsteller Sir Salman Rushdie ist mit dem "Best of the Booker"-Preis ausgezeichnet worden. Dem Preis der Preise. Erst vergangenes Jahr schlug die Queen den Autor der "Satanischen Verse" zum Ritter.

London (dpa) - Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie ist mit dem Sonderpreis "Best of the Booker" ausgezeichnet worden.

Die Ehrung, die anlässlich des 40-jährigen Bestehens des wichtigsten britischen Literaturpreises verliehen wurde, bekam Sir Salman für seinen Roman "Mitternachtskinder". Damit ist das Buch nach Meinung der Leserjury das beste, das je mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde.

Rushdie, der Ende Juni 2007 von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, hatte den Booker-Preis 1981 für seinen zweiten Roman bekommen. "Mitternachtskinder" (1981) gilt als großes Werk des Magischen Realismus und des Postkolonialismus. "Das sind großartige Neuigkeiten. Ich bin absolut erfreut", sagte Rushdie. Über den Sieger stimmten fast 8000 Leser aus der ganzen Welt im Internet ab.

Nebendem 61-jährigen Rushdie waren fünf weitere Booker-Preis- Sieger für den Sonderpreis im Rennen, darunter "Schande" des südafrikanischen Literaturnobelpreisträgers John M.Coetzee und "Oscar und Lucinda" des Australiers Peter Carey. Die Auszeichnung wird seit 1969 verliehen.

Gegen die Ritterwürde für Rushdie hatten vor einem Jahr in zahlreichen Ländern Muslime protestiert. Rushdie ist wegen seines Romans "Die Satanischen Verse" in der islamischen Welt höchst umstritten, weil sich Muslime durch die Beschreibung des Propheten Mohammed beleidigt fühlen.

Rushdie musste jahrelang unter strenger Bewachung im Untergrund leben, nachdem der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini 1989 eine Todesdrohung gegen ihn ausgesprochen hatte.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare