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Eine Frau liest auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der Verlagsgruppe Droemer Knaur.
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Eine Frau liest auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der Verlagsgruppe Droemer Knaur.

Frankfurt

Rückblick auf die Buchmesse 2015

Viel ereignet sich auf der Frankfurter Buchmesse 2015. Die FR hat ein paar Messesplitter zusammengetragen: von leeren Ständen und den „Schönsten deutschen Bücher 2015“.

Unglaublich, aber wahr: Es gibt Bereiche auf der Buchmesse, die an den Besuchertagen leer bleiben. Das sind vor allem die Stände der Verlagsdienstleister in Halle 4.2, die nur fürs Fachpublikum interessant sind und deren Mitarbeiter deswegen oft schon freitags nach Hause fahren. Weil die Messe aber leere Stände verbietet, engagieren die Firmen eine Art Standsitter, zum Beispiel bei den Agenturen für Messehostessen. Sie haben nur eine einzige Aufgabe: da sein. Eine der Standsitterinnen, die es am Samstag an einen der verwaisten Stände verschlagen hat, sitzt alleine und lesend da: „Heute morgen gab es noch Gratis-T-Shirts, da kamen ein paar Leute vorbei. Danach niemand mehr.“ Sie ärgert sich: Heute morgen hab’ ich auf die Schnelle versehentlich ein Buch eingepackt, das ich schon gelesen habe.“ Zum Glück gibt es noch das Freiexemplar der „Galore“, die einem an jeder Ecke hinterhergeworfen wird.

Gut geschlagen haben sich Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet beim Hessischen Schülerzeitungswettbewerb der Jugendpresse Hessen: Die Frankfurter Merianschule hatte zwar erfolglos ein Interview mit Angela Merkel angefragt, aber trotzdem mit ihrem „Merianfalken“ gegen alle anderen Grundschulen gewonnen. Auch Offenbacher, Dietzenbacher und Hofheimer Schulen kamen bei der Jury gut an. Jurorin und FR-Redakteurin Miriam Keilbach war beeindruckt von der Arbeit der Jungjournalisten. In ihrer Rede lobte sie deren Gespür für aktuelle Themen, aber auch ihre kreativen Herangehensweisen. „Ihr informiert und unterhaltet, und ihr animiert damit auch eure Mitschüler, sich Gedanken zu machen. Das ist das, was wir auch in Zukunft dringend brauchen.“

Um 17 Uhr ist am Samstag nicht mehr viel los, aber am Stand der Stiftung Buchkunst passiert noch was: Die „Schönsten deutschen Bücher 2015“ werden prämiert. Während am Stand sonst eher cooles Design und Fotografie ausgestellt werden, geht der Publikumspreis an eine ganz andere Art von Buch: „Papas Seele hat Schnupfen“ von Claudia Gliemann und Nadia Faichney handelt von einem Mädchen, dessen Vater an Depression erkrankt, und ist mit bunten Zeichnungen illustriert. Dass das Buch nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch inhaltlich überzeugend ist, beweist nicht nur ein Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, sondern schlicht ein Blick auf die ersten Seiten. (lic)

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