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Die Verlagsparty im Literaturhaus.
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Die Verlagsparty im Literaturhaus.

Buchmesse in Frankfurt

Party des S. Fischer-Verlags

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Die Party des S. Fischer-Verlags mit 1000 geladenen Gästen ist mal wieder der Höhepunkt der Buchmesse in Frankfurt. Und natürlich schwimmt Ina Hartwig im Gewühl der Party wie ein glücklicher Fisch im Wasser.

In einer langen Kolonne rollen die Taxis am Abend am festlich illuminierten Frankfurter Literaturhaus vor. Die Gäste erklimmen die wenigen Treppenstufen. Der alljährliche Höhepunkt der Buchmessen-Woche steht an: Die große Party des S. Fischer-Verlags mit 1000 geladenen Gästen ist das gesellschaftliche Ereignis in der Stadt. Feste werden ja viele ausgerichtet in diesen hektischen, völlig überdrehten Buchmesse-Tagen. Aber keiner feiert so schön wie Frankfurts wichtigster und mit 130 Jahren ältester Verlag.

Wer zu Fischer nicht eingeladen wird, existiert praktisch nicht in der Buchwelt. Sehen und vor allem gesehen werden ist angesagt. Das Außergewöhnliche: Politiker sind so gut wie keine zu entdecken bei diesem Stelldichein der Autoren, Verleger, Journalisten, Übersetzer, Blogger. Eine Ausnahme ist die frühere Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne), mit vielen Autorinnen befreundet ist, seit Jahrzehnten etwa mit Eva Demski, der Grande Dame der Frankfurter Literaturszene.

Und natürlich schwimmt Ina Hartwig im Gewühl der Party wie ein glücklicher Fisch im Wasser. Die neue Frankfurter Kulturdezernentin, die bald ihre 100-Tage-Bilanz vorlegen will, genießt die Wiederbegegnung mit vielen Freundinnen und Freunden – schließlich war sie ja bis vor kurzem eine renommierte Literaturkritikerin.

Mit Spannung wird im Verlauf des Abends der Auftritt von Fischers legendärer Verlegerin Monika Schoeller erwartet – doch es gibt gar keinen. Die 77-Jährige ist viel zu dezent und zurückhaltend, um sich bei so einer Gelegenheit groß in Szene zu setzen. Sie ist einfach nur da und wirkt im Stillen. Daran könnten sich einige Schaumschläger der Branche ein Beispiel nehmen.

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