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So hat der S. Fischer Verlag 2016 im Literaturhaus gefeiert.

Buchmesse in Frankfurt

Ein Paradies für Literaturliebhaber

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Lesungen, Ausstellungen und Filme: Es gibt zahlreiche Events rund um die Frankfurter Buchmesse - eine Übersicht.

Für Literaturfans in Frankfurt ist es der Höhepunkt des Jahres. Nicht nur die Frankfurter Buchmesse lockt von 10. und 14. Oktober zu zahlreichen Veranstaltungen aufs Messegelände. Mit Open Books und dem Literaturbahnhof präsentieren die Veranstalter ein umfangreiches Programm an Lesungen in der Stadt.

Allein bei Open Books , von 9. bis 13. Oktober, organisiert vom Kulturamt der Stadt, lesen 180 Autoren aus ihren Neuerscheinungen, täglich von 17 und 21 Uhr. Die Lesungen sind im Frankfurter Kunstverein, Rathaus Römer, Haus am Dom, Evangelische Stadtakademie, Junges Museum, Katharinenkirche, Deutsche Nationalbibliothek und im Literaturhaus Frankfurt. Eröffnet wird das Lesefest am Dienstag mit dem Blauen Sofa in der Nationalbibliothek.

Politische Sachbücher sind ein Schwerpunkt von Open Books: So geht Dunja Hayali in „Haymatland“ der Frage nach, wie sich Heimat definiert (10. Oktober, 17 Uhr, Haus am Dom); Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz lesen in „Der NSU-Prozess. Das Protokoll“ ihre Mitschriften aus den Gerichtsverhandlungen (10. Oktober, 20 Uhr, Haus am Dom); Olaf Sundermeyer spricht über seine Biografie „Gauland. Die Rache des alten Mannes“, gemeinsam mit Astrid Séville, die in der „Der Sound der Macht“ den Verfall der politischen Sprache analysiert (11. Oktober, 18.30 Uhr, Haus am Dom). Eintritt ist frei.

Einen Raum zum Lesen gibt es auch, mit dem „Slow Reading Room“ im Frankfurter Kunstverein, zweiter Stock links. Dort liegen Neuerscheinungen des Herbstes aus (10.-12. Oktober, 17-21 Uhr, 13. Oktober, 15.30-21 Uhr).

Bei Literatur im Römer , der traditionsreichsten Literaturveranstaltung in Frankfurt, lesen am Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. Oktober, ab 20 Uhr, jeweils acht Autoren vor, unter anderem Karen Duve, Jan Wagner, Alexa Hennig von Lange. Einlass ab 19.15 Uhr. Eintritt ist frei.

Im Literaturbahnhof (10. bis 14. Oktober) präsentiert der Verein Kultur & Bahn Lesungen mit 40 Autoren im Haus des Buches, Braubachstraße 16, jeweils von 13 bis 18.15 Uhr. An jedem Tag gibt es eine Gastlandstunde mit georgischen Autoren. Am Freitag, 12. Oktober, ist eine Kriminacht von 19 bis 22.30 Uhr. Eintritt ist frei.

Für Kinder veranstaltet das Kulturamt „Open Books Kids“. Die Lesungen für Kinder von vier bis dreizehn Jahren sind im Jungen Museum, Saalhof 1, jeweils am Samstag, 13. Oktober, und Sonntag, 14. Oktober, ab 11 Uhr. Unter anderem stellen Alex Rühle und Axel Scheffler „Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst“ vor (13 Oktober, 13 Uhr); Luna Al-Mousli liest aus „Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen“ (13. Oktober, 16 Uhr); Valija Zinck erzählt vom „Drachenerwachen“ (14. Oktober, 13 Uhr). Eintritt ist frei.

Ausstellungen weiten den Blick auf Georgien. Das Deutsche Architekturmuseum zeigt in „Hybrid Tbilisi“ die architektonischen Besonderheiten der georgischen Hauptstadt Tiflis (bis 13. Januar). Das Atelierhaus Atelierfrankfurt porträtiert die junge Generation Georgiens in der Fotoausstellung „The Future is Ours“ (bis 14. Oktober). Das Museum Angewandte Kunst erzählt anhand von „Lara protects me“ eine Geschichte über Tiflis (bis 20. Februar). Das Archäologische Museum zeigt in „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“ Funde aus der Zeit ab 6000 vor Christus (bis 10. Februar).

Auch Musik aus Georgien ist während der Buchmesse vielerorts zu hören. Der Fernsehsender Arte veranstaltet das Konzert „The Sound of Georgia“ mit Klassik, Jazz und Pop aus Georgien im Gesellschaftshaus des Palmengartens (11. Oktober). Das Georgian Philharmonic Orchestra und andere Musiker spielen georgische klassische Musik in der Alten Oper (13. Oktober).

Theater aus Georgien zeigt das Künstlerhaus Mousonturm anhand von acht Inszenierungen (bis 12. Oktober). Das Schauspiel Frankfurt führt „Ramona“ aus dem Rezo Gabriadze Theater auf (17. und 18. Oktober).

Kino aus 90 Jahre georgischer Filmgeschichte zeigt das Deutsche Filmmuseum in der Reihe „Georgian Film Series“ im Monat Oktober. In der Stadtbücherei ist eine Ausstellung zum georgischen Animationsfilm „The Pocket Man“ zu sehen.

Programm zu Open Books : www.openbooks-frankfurt.de

Programm zum Literaturbahnhof : www.lothar-ruske-pr.de

Zusammengestellt von Florian Leclerc

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