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Leser haben eine große Auswahl. Die Jury des Deutschen Buchpreises 2012 auch.
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Leser haben eine große Auswahl. Die Jury des Deutschen Buchpreises 2012 auch.

Longlist

20 Nominierungen für Deutschen Buchpreis

20 Romane sind in der engeren Wahl für den Deutschen Buchpreis 2012, der Anfang Oktober bei der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

20 Romane sind in der engeren Wahl für den Deutschen Buchpreis 2012, der Anfang Oktober bei der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

Aus 162 eingereichten Titelvorschlägen sind 20 Romane in der engeren Auswahl für den Deutschen Buchpreis 2012. Zu den Nominierten zählen unter anderem Sten Nadolnys „Weitlings Sommerfrische“ und „Die Liebe in groben Zügen“ von Bodo Kirchhoff, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Die Verleihung des mit 37.500 Euro dotierten Preises findet am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

Jurysprecher Andreas Isenschmidt lobte die „Welthaltigkeit“ der für die sogenannte Longlist ausgewählten Romane. Es gebe kaum eine Dimension, die in den Texten nicht vorkomme: Liebe, Kapitalismus, Einsamkeit, die Erfahrungen eines Heiligen. „Unsere 20 besten Romane greifen aus: in den Jemen, nach Nordafrika, nach Polen und nach Argentinien, ins gänzlich Imaginierte sowieso“, sagte Isenschmidt. Überraschend viele Romane versuchten sich zudem an geschichtlichen Bestandsaufnahmen der Bundesrepublik in den 50er, 60er und 70er Jahren.

„Alte Meister“ neben jungen Autoren

Die siebenköpfige Jury hatte in den vergangenen fünf Monaten Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2011 und dem 12. September 2012 erschienen sind oder noch erscheinen. „Sie einigte sich auf eine Liste, auf der alte Meister neben noch wenig bekannten, jüngeren Autoren stehen“, fügte Isenschmidt hinzu.

Zu Letzteren gehören die 1984 in Russland geborene Olga Grjasnowa mit ihrem Buch „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ sowie die Österreicherin Milena Michiko Flaar mit „Ich nannte ihn Krawatte“.

Die 20 Nominierungen stellen nur eine Vorauswahl dar. In einem nächsten Schritt benennen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 12. September bekannt gegeben werden. Erst bei der Preisverleihung erfahren die Finalisten, wer der diesjährige Gewinner ist.

Der Preis wird seit 2005 vergeben. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die anderen fünf Autoren bekommen je 2.500 Euro. Im letzten Jahr hatte Eugen Ruge die Auszeichnung für seinen Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ erhalten. (dapd)

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