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Lina Muzur.

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Literaturexpertinnen geben Tipps zur Buchmesse ... Lina Muzur

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Als Lektorin und inzwischen stellvertretende Verlagsleiterin von Hanser Berlin kommt Lina Muzur regelmäßig zur Buchmesse. Wie man auf die beste Party kommt, ist ihr allerdings immer noch ein Rätsel.

Lina Muzur wurde 1980 in Sarajevo, Bosnien Herzegowina, geboren. Sie studierte Philosophie und Englische Literaturwissenschaft in Edinburgh und Bamberg. Bei Hanser in München betreute Lina  als Lektorin  unter anderem Navid Kermani, Thomas Glavinic und Karen Köhler. Nach der Zeit in München ging sie als Leitende Lektorin im Programmbereich Literatur zum Aufbau-Verlag nach Berlin.

Inzwischen ist Lina stellvertretende Verlagsleiterin von Hanser Berlin und schreibt für die Reihe „10 nach 8“ bei Zeit Online. Bei Hanser hat sie vor kurzem den Sammelband „SAGTE SIE: 17 Erzählungen über Sex und Macht“ mit literarischen Texten von Frauen herausgegeben.

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Was bringt Dich persönlich auf die Buchmesse? Einerseits treffe ich Agentinnen, Agenten und Verlagsleute, die mir ihre neuen Bücher und Projekte vorstellen, andererseits stelle ich selbst die von mir herausgegebene Anthologie SAGTE SIE vor: Eine sehr abwechslungsreiche Messe!

Welche Veranstaltung sollte man auf keinen Fall verpassen? Robert Seethaler im Gespräch, Mittwoch, 11.10., 15 Uhr, Halle 4, Frankfurt Pavillon.

Bei welcher Veranstaltung kann man mit dem Gastland Georgien auf Tuchfühlung gehen? Georgien von den Straßen Berlins aus gesehen: Eine Veranstaltung mit Zaza Burchuladze, Constanze Neumann und Tina Mamulashvili, 10.10., 14 Uhr, Halle 5.0, Stand 5.0, B100.

Wo kann man eine schöne Pause machen und ein Buch lesen? Auf der Messe? Nirgends!

Kennst Du ein schönes Café oder Restaurant, wo man zwischendurch etwas essen kann, ohne gleich pleite zu sein? Nein, eigentlich sind alle Cafés und Restaurants vollkommen identisch, identisches Essen, identische Getränke, identisch hohe Preise – konnte bisher keine Unterschied zwischen ihnen ausmachen.

Wo gibt es die beste Party und wie kommt man rein? Die Party der Frankfurter Verlagsanstalt am Donnerstagabend. Wie man reinkommt? Ist mir selbst immer noch ein Rätsel.

Zur Reihe: Die Website der Frankfurter Buchmesse macht es einem nicht gerade einfach. Beim Suchen nach Veranstaltungen überkommt einen raumgreifende Verpassangst. Was, wenn man am Ende eine total langweilige Lesung erwischt, fades Essen bestellt, auf einer Party landet, wo sich gerade mal drei Leute die Beine in den Bauch stehen, mit denen man keinen Smalltalk führen kann, weil man die spannendsten Bücher nicht gelesen hat und nichts über das Gastland weiß? Wir fragen Literaturexpertinnen und jahrelange Buchmesse-Gängerinnen nach Insider-Tipps, um die Katastrophe abzuwenden. In der Literaturszene sind weibliche Stimmen nach wie vor unterrepräsentiert. In dieser Reihe befragen wir daher ausschließlich Frauen mit ganz unterschiedlichen Biografien und Berufen. 2018 ist auch das Jahr der Frau.

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