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#LiterarischeStimme mit Dilek Güngör

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Dilek Güngör beschäftigt die Frage nach Zugehörigkeit. Wer bestimmt, wer wo dazugehört? Unzufriedenheit sei ihr Antrieb, sagt sie.

Dilek Güngör wurde 1972 geboren und lebt in Berlin. Nach ihrem Übersetzerstudium arbeitete sie unter anderem als Journalistin bei der „Berliner Zeitung“. Im Sommer 2004 schloss sie an der University of Warwick in England ein Masterstudium in Race and Ethnic Studies ab. Ihre gesammelten Kolumnen erschienen in den Bänden „Unter uns“ und „Ganz schön deutsch“. 2007 wurde ihr Roman „Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter“ veröffentlicht. Für das Singspiel „Türkisch für Liebhaber“ an der Neuköllner Oper in Berlin schrieb sie das Libretto. Jeden Montag erscheint in der „Berliner Zeitung“ ihre Kolumne „Weltstadt“.

#LiterarischeStimme mit ...  Dilek Güngör

Welches Thema treibt Dich um? Im Moment beschäftigt mich das Thema Zugehörigkeit. Wer bestimmt, wer wo dazugehört? Und inwieweit stehen die, die nicht dazugehören, sich selbst im Weg, weil sie diese Ordnung längst akzeptiert haben?

Wie findet es Ausdruck? Ich lese, ich mache mir Notizen, ich schreibe darüber.

Was treibt Dich an? Unzufriedenheit.

Warum das geschriebene Wort? Ich mag das Abgeschirmtsein beim Schreiben. Und die Anstrengung, die es mich kostet, um dem, was in meinem Kopf los ist, so nahe wie möglich zu kommen. Oft verstehe ich erst beim Schreiben, was in mir vorgeht.

*In der deutschen Literaturszene sind weibliche Stimmen nach wie vor unterrepräsentiert. In dieser Reihe befragen wir ausschließlich Frauen mit ganz unterschiedlichen Biografien und Berufen, die einen besonderen Blick auf  die Literatur und das Schreiben haben. 2018 hat die Frankfurter Rundschau das Jahr der Frau ausgerufen.

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