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Krimi

Lauri Hanhivaaras Uhr tickt anders

Moment, denkt man plötzlich, da läuft einer zur Telefonzelle, um die Polizei zu rufen? Telefonzelle? Wann war das, als die Fundamente der allerletzten von

Moment, denkt man plötzlich, da läuft einer zur Telefonzelle, um die Polizei zu rufen? Telefonzelle? Wann war das, als die Fundamente der allerletzten von Archäologen unterm Pflaster der Frankfurter Zeil entdeckt wurden? 1981 ist Pentti Kirstiläs Krimi "Den Göttern trotzt man nicht" im finnischen Original erschienen, und ein wenig klingt in ihm eine langsamere, behaglichere Zeit durch. Aber nicht so sehr, dass man keine Freude hätte am ermittlerischen Treiben des maulfaulen, exzentrischen, melancholischen Lauri Hanhivaara (man sieht ihn als einen Kaurismäki-Finnen vor sich) in Italien, wo ein Landsmann sich hat ermorden lassen. Und da soll Hanhivaara einfach nur Urlaub machen? Erstmal denkt er sich sein Teil, dann schnüffelt er dem Fall zuhause hinterher, unterstützt von maulfaulen, exzentrischen, melancholischen Kollegen, die mit ihm um den Kantinentisch sitzen, grummeln und, da möchte man wetten, auch alle aussehen wie von Kaurismäki gecastet. Und ein Handy, das sie im entscheidenden Augenblick im Stich lässt, haben sie auch noch nicht. sy

Pentti Kirstilä: Den Göttern trotzt man nicht. Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara. Grafit 2008, 252 S., 17,90 Euro.

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