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Jetzt über die Universitätsbibliothek Kassel digital verfügbar: Handschriften aus dem Nachlass der Brüder Grimm, hier Notizen von Jacob Grimm zu einem Buch über die Faust-Sage.
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Jetzt über die Universitätsbibliothek Kassel digital verfügbar: Handschriften aus dem Nachlass der Brüder Grimm, hier Notizen von Jacob Grimm zu einem Buch über die Faust-Sage.

Brüder Grimm online

Uni Kassel digitalisiert Grimm-Schriften

37.000 Schriftstücke aus dem Nachlass von Jacob und Wilhelm Grimm sind jetzt online verfügbar. Darunter zahlreiche Privatbriefe. Geplant ist auch die Digitalisierung von rund 250 Bildern.

Insgesamt 37.000 digitalisierte Schriftstücke aus dem Nachlass der Brüder Grimm sindab sofort im Internet zu finden.Die digitalisierten Texte seien von 55 Rollfilmen angefertigt worden, auf denen die im Hessischen Staatsarchiv Marburg lagernden Originale abfotografiert worden waren, berichtete Axel Halle, Direktor der Universitätsbibliothek der Universität Kassel, am Montag. Unter den online über die Seite der Bibliothek zugänglichen Dokumenten befinden sich auch 400 Briefe mit privatem Inhalt von Jacob und Wilhelm Grimm.

Unter den Dokumenten befinde sich auch ein Geburtstagsbrief der beiden Brüder an ihren Vater, den sie im Alter von vier (Jacob) und drei (Wilhelm) Jahren verfasst haben, sagte Halle. Schon damals hätten die Brüder sich dabei der lateinischen Schrift, die in gelehrten Kreisen bevorzugt wurde, bedient. Die Dokumente seien allesamt gut lesbar. Rund 250 Bilder, die von den Brüdern stammen, sollen demnächst ebenfalls digitalisiert werden.

Insbesondere die privaten Briefe der Brüder seien von der Forschung bisher noch gar nicht aufbereitet worden, ergänzte Holger Ehrhardt, der an der Kasseler Universität seit 2012 eine Grimm-Professur innehat. So gehe aus den Briefen unter anderem hervor, wie sich die meisten Professorenkollegen der Universität Göttingen von der Beteiligung der beiden Brüder am Protest der „Göttinger Sieben“ im Jahre 1837 distanziert hätten. Das habe die beiden schwer getroffen, sagte Ehrhardt.

Die Originalunterlagen der digitalisierten Texte waren dem Staatsarchiv 1947 vom Urenkel Wilhelm Grimms, Marko Plock, übergeben worden. Insgesamt handelt es sich um mehr als fünf Regalmeter Schriftgut aus der Zeit von 1698 bis 1949. (epd)

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