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Scott Turow

Kammerspiel um einen Richter in Not

Scott Turow ist zusammen mit John Grisham einer der Pioniere des modernen Justizthrillers. Sein neuer Roman "Befangen" ist jedoch weniger Gerichtskrimi als ein Kammerspiel im Justizmilieu.

Hamburg (dpa) -­ Scott Turow ist zusammen mit John Grisham einer der Pioniere des modernen Justizthrillers. Sein neuer Roman "Befangen" ist jedoch weniger Gerichtskrimi als ein Kammerspiel im Justizmilieu.

Zentrale Figur des Romans ist ein Richter, der über die Berufung im Fall mehrerer Jugendlicher entscheiden muss, die ein Mädchen missbraucht haben. Er würde sich gern für befangen erklären, da ihn der Vorfall an eine Episode aus seiner Jugend erinnert, wagt es jedoch nicht, weil er dann vieles erklären müsste, an das er sich lieber nicht erinnert.

Zusätzlich verunsichert wird er durch E-Mails, in denen mit seinem Tod gedroht wird. Turow erzählt die Geschichte routiniert und mit viel Gespür für die Ängste und Zwänge, denen die Hauptfigur ausgesetzt ist. Da die Entwicklungen ausschließlich aus der Sicht des Richters präsentiert werden, hält der Roman die Spannung durchgängig aufrecht.

(Karl Blessing Verlag, München, 303 S., Euro 16,95, ISBN 978-3-89667-349-7)

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