Bei den Dreharbeiten: Regisseurin Caroline Link (r.) mit ihrer jungen Darstellerin Riva Krymalowski.
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Bei den Dreharbeiten: Regisseurin Caroline Link (r.) mit ihrer jungen Darstellerin Riva Krymalowski.

Literaturverfilmung

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ - Interview mit Caroline Link vor dem Filmstart

  • vonCornelia Geissler
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Caroline Link hat das Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ verfilmt. Mit der FR spricht sie über die Entstehung des Films.

Das Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ hat Generationen von Lesern geprägt. Judith Kerr (1923–2019) erzählt darin von der Flucht ihrer Familie aus Nazideutschland. Ihr Vater war zwar der berühmteste Theaterkritiker der Weimarer Republik, in den Augen der Nationalsozialisten aber war er Jude und Staatsfeind. Caroline Link, die 2003 für „Nirgendwo in Afrika“ mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde, hat nun das Kinderbuch in einer Weise verfilmt, die auch Erwachsene interessieren dürfte. Der Film läuft Weihnachten an, wenn Familien Zeit haben, ins Kino zu gehen.

Frau Link, sind Sie aufgeregt vor dem Filmstart?

Ja.

Weshalb? Weil Ihr Weihnachten 2018 gestarteter Film so ein großer Erfolg im sonst oft so leeren deutschen Kino war und man nun zu diesem Weihnachtsfest den nächsten erwartet?

Ich versuche zu verstehen, warum diesmal so viele Journalisten mit mir sprechen wollten. Ist das Buch die Attraktion? Meine Art, wie ich es umgesetzt habe? Bin ich es womöglich? Und wenn der Hintergrund ist, dass „Der Junge muss an die frische Luft“ so gut angekommen ist, baut sich ein großer Erwartungsdruck auf. Denn dieses Buch ist ganz anders, der Film auch.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“  - Pflichtlektüre in der Schule

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ haben seit Anfang der 70er Jahre Millionen von Menschen gelesen. Die haben ihre Vorstellungen im Kopf.

Interessanterweise wissen viele aber gar nicht mehr so genau, was in dem Buch passiert. Sie merken gar nicht, was wir alles verändert haben.

Kannten Sie das Buch, bevor Sie sich mit dem Film beschäftigten?

Ich habe es als Kind gelesen. Ich bin 64er-Jahrgang, es war Pflichtlektüre in der Schule.

Im Westen.

Ja, in Bad Nauheim. Im Osten nicht?

Seltsamerweise nicht.

Ach, es wäre ja eigentlich passend gewesen. Mich hat das Buch damals sehr beeindruckt. Ich wusste als Kind wenig über den Nationalsozialismus. Obwohl der Krieg doch noch so nahe war. Erst als ich in München aufs Gymnasium ging, sprachen wir mehr über diese Zeit. Judith Kerr hat es auch deshalb geschrieben, weil sie das Gefühl hatte, die Elterngeneration spreche nicht. Und sie wollte ein Buch, vor dem man keine Angst haben muss. Das war ein Grund, warum ich gern den Film machen wollte. Weil ich es so mutig finde von Judith Kerr, über die Flucht einer jüdischen Familie ein so positives Buch zu schreiben.

Die freundliche Stimmung des Buches trägt auch den Film. Man sieht die Schwere dieses Schicksals gebrochen durch die Leichtigkeit, wie sie die Figur Anna mitbringt, also Judith Kerrs Alter Ego.

Ich habe viel darüber nachgedacht. Judith Kerr hatte ja gesagt, diese Zeit sei die schönste ihres Lebens gewesen. Mir leuchtet ein, dass Kinder nicht den großen Luxus, sondern Geborgenheit brauchen. Aber wie ihre Eltern diese trotz ihrer existenziellen Sorgen vermitteln konnten, finde ich sehr erstaunlich. Sie hat das Buch spät geschrieben, vielleicht hat sie dabei etwas verklärt.

Geschichte einer jüdischen Familie im Exil

Sie schrieb „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, als sie selbst schon Kinder hatte.

Aber ob sie sich da noch so genau erinnern konnte? Ich beschäftige mich gerade viel mit Kinderpsychologie, weil ich als nächstes eine Serie schreibe über einen Kinderpsychotherapeuten. Mit der Therapeutin, die mich dabei berät, habe ich mich darüber unterhalten, ob es möglich war, den Kummer der Eltern nicht zu spüren. Oder ob sie nicht doch viel verdrängt hat.

Der Vater gab der Tochter die Verpflichtung mit: Du sollst glücklich werden. Als ich Judith Kerr 2016 in Berlin zum Interview traf, sagte sie, ihre Eltern hätten die Familie zu einer Insel gemacht.

Schöne Formulierung.

Genau das strahlt Ihr Film aus: Was auch geschieht, dürfen die Kinder sich der Liebe ihrer Eltern sicher sein.

Die Mutter wollte sich umbringen!

Die Verzweiflung und die Not der Erwachsenen sind ja auch zu sehen. Die Mutter, die nicht kochen kann, die ihre Opern-Partitur mit auf die Flucht nimmt – und von der wir wissen, dass sie erst nach Kriegsende uraufgeführt wurde. Das sehen vielleicht bloß die erwachsenen Zuschauer. Denn nach meinem Eindruck ist es möglich, den Film etwas heiterer oder etwas schwermütiger wahrzunehmen. Was auch an der Kunst der Darsteller liegt. Wie haben Sie die gefunden, vor allem die Hauptperson?

Wir haben wie üblich große Aufrufe gemacht. Ich möchte immer ein Kind finden, das noch nie etwas gedreht hat, weil ich glaube, dass Kinder sich verändern, wenn sie so im Zentrum stehen. Wenn sie sich Gedanken machen über ihre Wirkung, ist eigentlich der Punkt gekommen, da sie eine Ausbildung machen müssten. Die Riva Krymalowski ist über eine Agentur zu uns gekommen. Sie war sehr auffällig unter den ganzen Kindern, die man da so durchschleust an einem Tag. Einerseits ist sie schon sehr erwachsen in ihrem Auftreten, andererseits hat sie eine große Einfühlungsgabe, sie versteht, was sie da spielt.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ - viele wollten den Film drehen

Hat sie das Buch gelesen?

Klar. Sie geht sogar in Grunewald auf die Schule, auf der Judith Kerr bis zu ihrer Flucht war. Im Gebäude hängen Bilder von Lesungen, die sie als alte Dame dort gemacht hatte. Diese Rolle zu spielen, hat die ganze Familie von Riva als großes Erlebnis empfunden.

Ihre beiden jüngsten Filme beruhen auf Biografien. Bei „Der Junge muss an die frische Luft“ hatten Sie den Helden vor Augen, konnten ihn fragen. Wie war es mit Judith Kerr? Sie ist im Mai dieses Jahres gestorben. Hatten Sie zu ihr Kontakt?

Ja, wir haben mehrfach telefoniert. Ich habe ihr „Nirgendwo in Afrika“ geschickt, weil das auch die Geschichte einer jüdischen Familie im Exil ist. Er hat ihr gefallen. Als wir miteinander sprachen, war es ihr sehr wichtig, dass die Erinnerung an ihren Vater nicht beschädigt wird.

Wie kam sie darauf?

Sie hatte wohl Angst, dass er zu kritisch gesehen werden könne. Das wäre mir gar nicht eingefallen. Mich interessieren Vater-Tochter-Geschichten. Und diese Innigkeit ist im Roman sehr stark beschrieben. Dass Alfred Kerr auch scharfzüngig und sogar ein wenig eitel war, wollte ich nur andeuten. In Deutschland war er eine Berühmtheit, und er hat durch das Exil alles verloren – die Fähigkeit, in seiner Sprache zu arbeiten.

Das Buch wurde 1978 für das (West-)Fernsehen verfilmt. Nach dem, was ich darüber gelesen habe, war Judith Kerr damals nicht sonderlich begeistert.

Obwohl ihr Mann das Drehbuch geschrieben hatte. Diesmal war sie positiv gestimmt, allerdings auch ein bisschen zermürbt, weil das Projekt schon sehr lange ging.

Das Kaninchen ist ein Stellvertreter

Was heißt das? Seit wann arbeiteten Sie daran?

Nicht ich selbst. Es gab bereits andere Kollegen, die den Film drehen wollten, aber es hatte sich zerschlagen. Das ging über einige Jahre. Auf mich kamen schließlich die Produktionsfirmen zu.

Verraten Sie bitte etwas, worin Sie vom Original abweichen.

Gut, dann denken Sie einmal an das Kindermädchen. Wie wichtig ist Heimpi im Roman? Ich habe sie intensiviert, weil ich neben dem Gegenstand, dem rosa Kaninchen, einen Menschen haben wollte, der für Heimat steht – wie eine Oma.

Diese Omafigur haben Sie glücklicherweise schon in „Der Junge muss an die frische Luft“ erprobt.

Ursula Werner ist eine so kluge, wunderbare, differenzierte Darstellerin, viel mehr als nur eine knuddelige Oma. Sie kann mit Blicken wirklich vielschichtig erzählen.

Überzeugt so ein Heimwehmensch die Zuschauer heute mehr als ein Stofftier?

Nein, nein, für diesen Eindruck steht zuerst das Kaninchen. Da bin ich mit Judith Kerr einer Meinung, dafür bewundere ich sie auch: Dass sie das Große im Kleinen erzählt, in den Details. Es geht um Vertreibung, um den Verlust von Heimat, aber für das neunjährige Mädchen ist es vor allem der Verlust des geliebten Stofftieres, der ihr so zusetzt. Heimpi kommt noch dazu. Nach ihr konnte Anna sich erkundigen. Im Kino sind die Details entscheidend. Man kann nicht Geschichte nur in großen Bögen erzählen, das wäre langweilig, das wäre Geschichtsunterricht. Erinnern Sie sich an den roten Mantel in „Schindlers Liste“?

Ja. Und wenn ich daran denke, erinnere ich mich auch an mein Gefühl von dem Film.

Genauso meine ich das: Das Kaninchen ist ein Stellvertreter, das Konkrete, um von einer großen Emotion zu erzählen. Wenn jemand vom Verlust eines Ortes oder Landes spricht, ist das zu ungenau. Wenn er aber von seiner Heimat spricht, indem er das Brot seiner Mutter beschreibt oder die Fußmatte vor dem Stall, dann weiß ich, was er meint. Das habe ich von Edgar Reitz gelernt, mit der ersten „Heimat“: Mit den kleinen Schicksalen der Menschen dieses Dorfes im Hunsrück hat er große deutsche Geschichte erzählt. Judith Kerr hat es auch so gemacht.

Dominik Graf - Lebensgefährte von Caroline Link

Haben Sie bei Ihrer Arbeit ein Publikum vor Augen?

Das mag seltsam klingen, aber seit meinem ersten Film „Jenseits der Stille“ habe ich mein Publikum, und das ist überwiegend weiblich. Es liegt vermutlich daran, dass ich Geschichten über Familien und Kindheiten erzähle, die interessieren vor allem erwachsene Frauen. Nur bei „Pünktchen und Anton“ habe ich mich explizit an kleine Kinder gewandt.

Für einen Kinderfilm hätten Sie hier auch die Perspektive des Mädchens durchhalten müssen.

Ach, ich habe mich nie so um die klassischen Drehbuch-Regeln gekümmert. Ich kenne sie vom Studium, aber ich glaube ihnen nicht mehr. Nichts stört mich im Kino so sehr, wie wenn ich merke, ein Film ist mit gewissen Zutaten konstruiert. Da weiß man schon: Die, die sich am Anfang streiten, werden sich zum Schluss lieben, kurz vor Ende muss es dem Helden noch einmal schlecht gehen… Bei „Der Junge muss an die frische Luft“ hat mir jemand gesagt, da fehle der Antagonist. Ich bräuchte jemanden, der dem Jungen Steine in den Weg legt. Aber da ist doch ganz klar das Leben der Antagonist: Die Mutter ist schwer depressiv, die Oma stirbt. Ich will diese Regeln nicht. Bei diesem Film habe ich die Perspektive so gewählt, wie sie für die Geschichte nötig ist. Ich wollte da auch mal wissen, wie es mit den Eheleuten weitergeht. „Nirgendwo in Afrika“ dreht sich auch nicht nur um das Mädchen.

Sie hatten von Beginn an Kinder im Mittelpunkt. Hat sich das Filmemachen für Sie durch die Mutterschaft verändert?

Natürlich ist die Freiheit, einfach loszugehen und Filme zu machen, wann man will, eingeschränkt, wenn man eine Familie hat. Ich muss mich schon mit dem Dominik absprechen, meinem Partner. Jetzt, da unsere Tochter 17 ist, gestaltet sich das wieder einfacher. Also, die Bedingungen haben sich verändert, aber nicht mein Blick auf Kindheit und Familie.

Attraktivität des Kinos

Ist Ihr Lebensgefährte Dominik Graf auch ein Arbeitspartner für Sie?

Dominik ist mein wichtigster Ratgeber. Er muss jedes Drehbuch lesen. Ich erzähle ihm alle Drehbuch-Ideen. Oft sagt er dann: Warum fragst du mich eigentlich, du machst sowieso, was du willst. Aber der Austausch ist mir sehr wichtig.

Sie haben vorhin anklingen lassen, dass auch Sie, wie inzwischen einiger Ihrer Kino-Kollegen, eine Serie schreiben. Können Sie schon darüber sprechen?

Na ja, hoffentlich klappt es auch wirklich. Es geht um Kinderpsychotherapie, um eine spezielle Form, mit kleinen Kindern zu arbeiten, die sich noch nicht mit Worten ausdrücken können. Die Art, wie Kinder sich durch das Spielen selbst helfen und Dinge verarbeiten können, fasziniert mich. Wie mich ja Kindheit ohnehin sehr interessiert, vor allem Kinder, die kämpfen müssen. Der Film „Systemsprenger“ ging in eine ähnliche Richtung.

Den Film haben Sie natürlich gesehen.

Den fand ich ganz toll. Ich bin froh, dass er so gut ankommt. Was ja nicht nur an Nora Fingscheidts Kunst und Hanna Zengels Darstellung liegt, sondern auch daran, dass so viele Kinder und Jugendliche Probleme haben. Und es stellt sich die Frage, wie unsere Gesellschaft, unser System, denen helfen kann.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ erhält durch die gegenwärtigen Verhältnisse in der Welt große Aktualität. 70 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht, darunter sind viele Kinder. Wollen Sie, dass die Zuschauer daran denken?

Anna ist ein Mädchen aus unserer Gesellschaft. Es fällt Kindern und Jugendlichen vermutlich leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Ja, ich hoffe, dass diese Geschichte ein bisschen dafür sensibilisiert, was es bedeutet, seine Heimat zu verlieren. Selbst, wenn man nicht mit dem Schlauchboot übers Mittelmeer kommt, lässt man doch eine Menge zurück.

Wer ins Kino geht, will ein starkes Gefühl erleben

Sie macht sogar in einem Schweizer Dorf die Erfahrung, zu einer Minderheit zu gehören. Sie kann die anderen Kinder kaum verstehen. Und in Paris sitzt sie wieder wie taub zwischen den anderen.

Immer wieder neu muss sie nicht nur die Sprache lernen, sondern auch die Spielregeln der Gesellschaft. Heute kann man Interkulturelle Kommunikation an der Universität studieren. Die Fähigkeit zu begreifen, wie Menschen in anderen Kulturen miteinander umgehen. Was sind die Konventionen, was bedeutet ein Handschlag, wie direkt kommuniziert man? Wie fühlen sich wohl die Menschen, die aus einer fremden Kultur nach Deutschland kommen? Was bedeutet es, wenn Männer mit Frauen hier auf diese Weise sprechen?

Da wir bei Paris sind: Warum haben Sie bei dem Teil des Buches, der dort spielt, am stärksten in die Handlung eingegriffen?

Weil es die dritte Station war. Da drohten sich die Dinge zu wiederholen und wir mussten schauen, was sind die schönsten Momente, auf welche Dialoge kommt es an, wie können wir vielleicht zwei oder drei Personen zu einer zusammenfassen? Es geht um Ausgrenzung, um das Gefühl von Demütigung, um die wachsende Armut, auch um das Annehmen-Können von Geschenken. Die Details des Romans helfen dennoch in der Arbeit mit den Schauspielern, dass ich dann eben sagen konnte, wie sich etwa Alfred Kerr in dem Moment gefühlt hatte.

Die Kino-Besucherzahlen schwinden. Ich muss Sie das vor dem Start des „Kaninchens“ fragen: Haben Sie eine Idee, wie das Kino attraktiv bleibt?

Sie machen mich nervös!

Ja, ich komme zum Anfang zurück... „Der Junge muss an die frische Luft“ zählt mit fast 3,8 Millionen Zuschauern als der am drittmeisten gesehene Film noch für das vergangene Jahr. Zu Weihnachten läuft Ihr neuer Film an. Meine Frage ist zugleich ein Wunsch, weil ich das Kino liebe.

Ich glaube, man muss Filme machen, die auf ihre Weise intensiv sind – entweder besonders spannend, besonders lustig, besonders emotional. Das ist natürlich leicht gesagt, weil es alles irgendwie schon einmal gegeben hat. Wer ins Kino geht, will ein starkes Gefühl erleben. Dafür ist das Budget allein nicht entscheidend. Ich wollte nie in Amerika drehen, um dort mehr Geld für große Geschichten zu bekommen. Die Zuschauer wollen im Kino etwas fühlen. Filme müssen eine Wucht haben.

Interview: Cornelia Geißler

Zur Person

Caroline Link, 1964 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen München. Sie lebt mit dem Regisseur Dominik Graf und der gemeinsamen Tochter in München.

Im Zentrum ihrer Filme stehen häufig Kinder und Jugendliche: „Jenseits der Stille“ (1996) handelt von einem hörenden Mädchen mit gehörlosen Eltern. „Pünktchen und Anton“ (1999) holt Erich Kästners Klassiker in die Gegenwart. „Nirgendwo in Afrika“ (2001) erzählt von einer jüdischen Familie in der Fremde. „Im Winter ein Jahr“ (2008) dreht sich um die Folgen des Suizids eines Jungen für dessen Mutter und Schwester. In „Exit Marrakech“ (2013) versuchen sich Vater und Sohn zu versöhnen. „Der Junge muss an die frische Luft“ (2018) erzählt die Kindheit von Hape Kerkeling.

Unter den vielen Ehrungen ist der Oscar, 2003 für „Nirgendwo in Afrika“, die bedeutendste Auszeichnung.

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