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Krimi

Der Inspektor mit der Stimme im Kopf

Der Inspektor mit der Stimme im Kopf

Der Inspektor mit der Stimme im Kopf

An Inspektor Rutledge muss man sich gewöhnen. Zu seltsam ist es, dass eine Stimme in seinem Kopf sitzt (und bei allem mitquatscht), die Stimme eines Mannes, den er erschossen hat. Die Rede ist hier vom Ersten Weltkrieg, als Menschen mit Traumata noch sehen mussten, wie sie zurechtkamen. Mutter und Sohn "Charles Todd" (so ihr Pseudonym) haben sich den Inspektor mit der psychischen Störung ausgedacht, der - trotzdem? gerade deswegen? - geschickt darin ist, den Tätern auf die Spur zu kommen. In "Schwarze Spiegel" verlangt ein ehemaliger Untergebener, dass Rutledge ihn von dem Verdacht befreit, er habe einen Mann fast totgeschlagen. Die Sache wird nicht einfacher dadurch, dass er zwei Frauen als Geiseln genommen hat. Und dass die örtliche Polizei nicht begeistert ist von der Einmischung. Dieser Konflikt ist gängige Krimi-Kost. Doch die Rutledge-Reihe hat nicht nur das seltsamste Ermittler-Duo, "Todd" erzählt überzeugend von einer anderen Zeit, als Herren noch ihren Hut zogen und Damen kompromittiert werden konnten. sy

Charles Todd:

Schwarze Spiegel.

Aus dem Englischen von Uschi Gnade.

Heyne-Verlag,

München 2008,

478 Seiten,

8,95 Euro.

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